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Berliner Bären suchen Paten

Berliner Bären suchen Paten

Kunstaktion unterstützt karitative Einrichtungen in der Stadt

Wenn man auf ihren Bauch drückt, ertönt kein tiefes Brummen, sondern ein dumpfes Geräusch. Plüschig weich sind sie nicht gerade - und statt eines Knopfes im Ohr haben die «Buddy Bären» einen Betonsockel an den Tatzen. Dieser soll den zwei Meter großen Tierplastiken aus Glasfaser-Kunststoff zu einem festen Stand verhelfen. Von Juni an werden hunderte dieser Kameraden die Stadt bevölkern. Bemalt werden die Bären von verschiedenen Künstlern mit leuchtend bunten Motiven. Mit dem Projekt will die Buddy Bär Berlin GmbH die Innenstadt «freundlicher und schöner» gestalten.

Drei verschiedene Bärentypen gibt es, die von Sponsoren für je 2980 Mark gekauft werden können. «Wir bieten dem Handel und der Industrie damit die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen», sagt Geschäftsführer Klaus Herlitz. Mehr als 80 Unternehmen haben bereits einen «Buddy» geordert.

Die Idee, mit Tier-Skulpturen das Stadtbild aufzupeppen, ist nicht neu, kommt aber immer wieder gut an. Ein ähnliches Konzept wurde vor drei Jahren in der Schweiz umgesetzt. Tausende Touristen lockte die «Kuh-Kultur 1998» in die Züricher Innenstadt. Lebensgroße Kuh-Skulpturen standen damals auf öffentlichen Plätzen. Chicago und New York kopierten die Aktion mit einer «Cow Parade», beim «Toronto Moose» im vergangenen Jahr waren es Elche, und Saarbrücken warb zur Millenniumsfeier mit Löwen für seine touristischen Attraktionen.

In Berlin soll die «Open-Air-Galerie» ein Jahr bestehen bleiben, dann werden die Unikate versteigert. Der Erlös kommt karitativen Einrichtungen für Kinder zugute. Sponsoren und Künstler, die bei der Aktion mitwirken wollen, melden sich bei der Buddy Bär Berlin GmbH, Tel.: 22 33 32 09, oder im Internet unter www.buddy-bear.com.

iho

 
 

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Eine Initiative von Eva und Dr. Klaus Herlitz

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