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Tanzbär im Frack - Prominente unterstützen Kunstaktion für Kinder

Tanzbär im Frack - Prominente unterstützen Kunstaktion für Kinder

«Eigentlich kann ich nicht besonders gut malen», sagt Alexander Iljinskij. «Aber Spaß gemacht hat es trotzdem!» Der Intendant des Friedrichstadtpalastes ist einer der ersten Prominenten, der für die Berliner Morgenpost einen Buddy-Bären bemalt und sich damit für bedürftige Kinder eingesetzt hat.

Vom 20. Juni an werden Hunderte dieser freundlichen zwei Meter großen «Kumpel-Bären» in Berlin zu sehen sein. Mehr als 80 Unternehmen haben bereits einen solchen «Buddy» gekauft und die Genehmigung für die begehrten Standplätze am Kudamm, Unter den Linden und in der Friedrichstraße erhalten. Im nächsten Jahr werden die Tierplastiken dann versteigert. Der Erlös kommt karitativen Einrichtungen für Kinder zugute.

Neben Alexander Iljinskij werden der Berliner Künstler Herzel und drei weitere bekannte Persönlichkeiten einen Buddy-Bären für die Berliner Morgenpost gestalten.

Drei verschiedene Bärentypen gibt es. Die Rohlinge bestehen aus Glasfaser-Kunststoff und haben einen Betonsockel an den Tatzen, der ihren Stand auf Berlins Straßen und Plätzen sichern soll. Der Name des jeweiligen «Paten» wird in den Sockel eingraviert.

Wie sein «Buddy» aussehen sollte, wusste Alexander Iljinskij anfangs nicht. Nur soviel war klar: Ein Tanzbär sollte es sein. Gemeinsam mit Bühnenmaler Georg Preibsch entwarf er sein «Wunschkostüm»: einen roten Frack mit einer Fliege in Form des Friedrichstadtpalast-Logos. Tänzer in ähnlichen Kostümen treten in einer Szene aus der aktuellen «Berlin Revue» auf, die noch bis November im Friedrichstadtpalast gezeigt wird.

«Von dem Bären-Projekt war ich sofort begeistert. Erstens dient die ganze Sache einem guten Zweck. Und zweitens können wir damit auch ein positives Image von Berlin in die ganze Welt tragen. Ich bin davon überzeugt, dass die Bären überall gut ankommen. Außerdem habe ich von ähnlichen Aktionen in anderen Städten gehört und finde es gut, dass Berlin sich nun auch so freundlich präsentiert», begründet Alexander Iljinskij sein Engagement.

Vor drei Jahren fand in Zürich mit großem Erfolg die «Kuh-Kultur» statt, bei der lebensgroße, leuchtend bunte Kuh-Plastiken die Innenstadt bevölkerten. Auch in Chicago und New York zogen solche Kunstprojekte scharenweise Touristen an. Selbst die kleine saarländische Landeshauptstadt Saarbrücken begeisterte ihre Besucher zur Millenniumsfeier 2000 mit riesigen Löwen.

Wer sich, ob als Sponsor oder als Künstler, noch an der tierischen «Open-Air Galerie» beteiligen möchte, kann sich bei der Buddy-Bär Berlin GmbH, Tel.: 22 33 32 09 melden. Die Bären kosten 2980 Mark und können von den Beteiligten frei gestaltet werden. Ausgenommen sind lediglich Motive mit politischen Inhalten. Weitere Informationen gibt es im Internet: www.buddy-bear.com.

Von Isa Hoffinger

 
 

© 2020 Buddy Bär Berlin GmbH
Eine Initiative von Eva und Dr. Klaus Herlitz

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