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Buddy-Bären reisen jetzt nach Kairo

Klaus und Eva Herlitz begleiten die Friedensbotschafter an den Nil

Auf seinem Schlips hoppeln Hasen auf gelber Seide. Das Osterfest hat für Klaus Herlitz in diesem Jahr eine besondere Bedeutung. Am Ostermontag steigt er mit seiner Frau Eva in den Flieger von Berlin nach Kairo. Sein Weg wird ihn direkt an die Gezira-Promenade führen. Seine Buddy-Bären begrüßen, die dann schon Hand in Hand am Ufer des Nils stehen werden, um vom 11. April bis zum 19. Mai 1,5 bis drei Millionen Menschen zu erfreuen. "So viele Besucher werden zur Ausstellung erwartet", sagt Klaus Herlitz freudestrahlend. Die bunte Parade, mit der Deutschland nun auch in Ägypten seine Weltoffenheit zeigen kann, steht unter der Schirmherrschaft von First Lady Suzanne Mubarak. Von deutscher Seite aus beschirmt Ex-Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher, ein enger Freund der Mubaraks.

Klaus Herlitz und seine Frau hatten die wunderbare Idee mit den "United Buddy Bears", die 2003 als kleine Berliner Straßenausstellung begann und heute mit 148 Bären und vier Sonderbären als Friedensbotschafter auf der ganzen Welt bekannt sind. "Es ist fantastisch zu sehen, was die Bären als Botschafter für Toleranz und Verständigung unter Völkern und Kulturen bewegen können", sagt Klaus Herlitz. "Da stehen die Bären aus Ländern, die in schweren politischen Auseinandersetzungen stecken, ganz friedlich und Hand in Hand nebeneinander." Bestes Beispiel: Zur Ausstellung nach Kairo reist auch der israelische Bär mit, und - so teilte die deutsche Botschaft in Ägypten Klaus Herlitz mit - während der Ausstellungszeit sollen die Straßen vom Flughafen zum Präsentationsgelände mit den Flaggen aller mit einem Buddy-Bären vertretenen Länder geschmückt sein. Unglaublich, was die Bärchen aus Kunststoff an Völkerverständigung bewirken. Und scheinbar ganz nebenbei in den vergangenen drei Jahren auch noch mehr als 1,3 Millionen Euro an Spenden für Unicef und andere Kinderhilfsorganisationen einbrachten.

Ob deutsche und ausländische Politiker oder berühmte Persönlichkeiten aus dem Showgeschäft - alle lieben die Buddy-Bären und setzen sich für sie ein, vor allem die Unicef-Botschafter: der unvergessene Sir Peter Ustinov, Sabine Christiansen, Hollywood-Star Jackie Chan, Bundespräsident Horst Köhler, Mia Farrow und Christiane Hörbiger. Klaus und Eva Herlitz gewannen sie alle für ihre Idee, die über das Herz den Verstand erreicht. Im Rahmen der Ausstellungen in den Jahren zwischen 2003 und 2006 in Berlin, Kitzbühel, Istanbul, Hongkong, Seoul, Sydney und Wien haben insgesamt zwölf Millionen Besucher die Bären bewundert. Nach Kairo folgt Jerusalem (Vernissage am 1. August, Schirmherrin: Iris Berben), viele weitere Städte sind geplant, darunter Kapstadt, Peking und Sankt Petersburg. Im Büro von Klaus Herlitz, dem Firmensitz der "Buddy Bär Berlin GmbH" in Schöneberg, stehen unzählige bunt bemalte kleine und große Buddy-Bären in Vitrinen. Sie ringen einem sofort ein Lächeln ab. Dort beginnt die weltweite Friedensmission.

Franziska v. Mutius

Wie die Bären reisen

Herstellung

Die Rohlinge für die Buddy-Bären, die von Künstlern aus aller Welt bemalt werden, stammen von einer Firma aus Slowenien. Das Material (glasfaserverstärkter Kunststoff aus dem auch Segelboote gefertigt werden) ist besonders leicht und haltbar. Die Bärenrohlinge kosten zwischen 1590 Euro ("Der Akrobat", Maße: 200 x 120 x 80 Zentimeter, 45 Kilo) und 777 Euro ("Mini Freund", 89 x 127 cm, 17,5 Kilo).

Transport

Die Bären zu einer Ausstellung zu transportieren, kostet mit Auf- und Abbau 150 000 bis 200 000 Euro. Sponsoren sind die Reederei Hamburg Süd (verschiffen die Bären) sowie die Deutsche Bahn und das Logistikunternehmen Schenker (finanzieren die Landtransporte).

 
 

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Eine Initiative von Eva und Dr. Klaus Herlitz

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