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Die Platzierungen der 50 Kandidaten für den "Berliner des Jahres 2006"

Die Platzierungen der 50 Kandidaten für den "Berliner des Jahres 2006"

1.Jenny De la Torre

Seit 1994 behandelt die Ärztin (52) Obdachlose und Arme ohne Krankenversicherung. Im Jahr 2002 gründete sie in Berlin die Jenny De la Torre-Stiftung zur Unterstützung der medizinischen und sozialen Versorgung obdachloser Menschen in Berlin. 2004 hat der Bezirk Mitte der Stiftung ein Gebäude an der Pflugstraße.12 überlassen. Jetzt ist es umgebaut mit privaten Mitteln und Spenden zur Ambulanz für Obdachlose. "Ich kann Menschen helfen, und ich habe mit Menschen zu tun, die anderen helfen wollen", sagt Jenny De la Torre.

2. Bernd Siggelkow

Vor elf Jahren begann der heute 42-jährige Theologe das Arche-Projekt. Zunächst versorgte er in seiner Wohnung 20 vernachlässigte Hellersdorfer Kinder. Heute kommen täglich rund 400 Mädchen und Jungen aus sozial schwierigen Verhältnissen in die Tangermünder Straße.7. Sie bekommen ein kostenloses Mittagessen, können Hausaufgaben machen, basteln, spielen, Sport treiben, mit Erziehern diskutieren. Es gibt Nachhilfeunterricht und Tanzkurse. Größtenteils finanziert sich das Projekt über Spenden. 800.000 Euro Kosten entstehen im Jahr.

3. Seyran Ates

Die Rechtsanwältin, Frauenrechtlerin, bundesweit bekannte Islamkritikerin und Autorin türkisch-kurdischer Herkunft gilt seit Jahren als furchtlose Kämpferin. Als Anwältin hat die 43-Jährige zahlreiche Türkinnen in Scheidungsverfahren vertreten und vehement Zwangshochzeiten und sogenannte Ehrenmorde angeprangert. Dadurch zog sie sich den Hass konservativer und radikaler Islamisten zu. Vor kurzem schloss sich Ates einer Initiative an, die Muslima auffordert, das Kopftuch abzulegen. Daraufhin erhielt sie Morddrohungen, die jüngste per E-Mail.

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12. Eva Herlitz

Mit ihrem Ehemann Klaus gründete Eva Herlitz (54) die "United Buddy Bears". Diese Berlin-Botschafter reisen rund um den Erdball und werben für Völkerverständigung. Mit den Erlösen der Buddy-Bär-Aktivitäten werden seit 2001 mehrere Berliner Kindereinrichtungen unterstützt, darunter auch Unicef. 2006 wurden mehr als 85.000 Euro allein für das Unicef-Projekt "Schulen für Afrika" gespendet. Insgesamt sind durch Buddy-Bär-Aktionen über 1,3 Millionen Euro für Kinderhilfsorganisationen gespendet worden.

 
 

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Eine Initiative von Eva und Dr. Klaus Herlitz

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