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Buddy-Bär hat seinen Platz

Monatelang hat der Buddy-Bär für kontroverse Diskussionen gesorgt. Jetzt hat er seinen Platz auf dem Eschendorfer Kreisel gefunden. Mit einer feierlichen Zeremonie enthüllte der stellvertretende Bürgermeister Rainer Ortel den bunten Bären, der als Symbol auf die 467 Kilometer entfernte Bundeshauptstadt Berlin hinweisen soll. Mit von der Partie waren neben dem Initiator Norbert Kahle, Pastor Bernhard Brirup von St. Marien, den Ratsmitgliedern Jürgen Gude und Anton van Wanrooy auch die Schüler des achten Jahrgangs des Kopernikus-Gymnasiums, die im Rahmen eines Projekts im Kunstunterricht Vorschläge für die Gestaltung des Buddy-Bären entwickelt haben. Verwirklicht wurde schließlich der Entwurf von Jennifer Müller-Borchert. Passend zum Anlass gab es für die Schüler Fanta und Gummibären.

Der Initiator des Projekts, Norbert Kahle, ging auf den Schlagabtausch der Argumente ein, der der Aufstellung des Bären vorausgegangen war. In einem Stadtteil in einer Stadt einen Hinweis auf eine andere bedeutsame Metropole des eigenen Landes zu geben, ist im Grunde ein ganz normaler Vorgang, meinte er stellvertretend für die Stadtteilinitiative, die sich für die Aufstellung der Bären-Skulptur stark gemacht hatte.

Besonders das Engagement der Schüler vom KopernikusGymnasium sei beispielhaft. Sie verteidigte Kahle gegen die Angriffe auf die Gestaltung der Kreuzung. Wie sollen diese Kinder zu selbstbewussten und sensiblen Staatsbürgern und Demokraten werden, etwa in der Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus und anderen politischen Extremen, wenn sie erleben müssen, dass der Einsatz und eigene Beitrag für ein Symbol der deutschen Demokratie und was ist Berlin anderes? madig und verächtlich gemacht wird?, fragte er und nannte den Bären einen kleinen, aber feinen Beitrag zu einem bunten stadtteil Eschendorf.

Rheines stellvertretender Bürgermeister Rainer Ortel meinte in Anspielung auf die musikalische Begleitung der Feierstunde durch die Kopi Junior Band, dass der Bär in Eschendorf mit Pauken und Trompeten empfangen werde. Er ist hier willkommen und wird von einer breiten Bürgerinititative getragen, sagte Ortel. In anderen Ländern sei es selbstverständlich, dass auf die jeweilige Hauptstadt verwiesen werde, konnte er die vorweggegangene Heftigkeit der Diskussion nicht ganz nachvollziehen. Der Bär mag zwar künstlerisch nicht jedermanns Geschmack sein, aber er ist auf jeden Fall ein Blickfang, meinte der Bürgermeister.

 
 

© 2020 Buddy Bär Berlin GmbH
Eine Initiative von Eva und Dr. Klaus Herlitz

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