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SPENDEN - 12 000 Euro für den Kuba-Bären

In ihrer Heimat Berlin waren die Buddy-Bären von Anfang an heiß umstritten. Für die einen waren sie niedliche Sympathieträger der Stadt, für die anderen einfach nur kitschige Ärgernisse. Im Ausland sind die bunten Dinger ein Renner. Auf einer Verlosung vorige Woche in Kitzbühel kamen 44 900 Euro zusammen. Insgesamt 512 000 Euro haben die Bären seit ihrem Auftauchen vor 15 Monaten somit eingespielt, an Spenden, bei Verkäufen oder bei Versteigerungen. Das Geld geht unter anderem an die Kinderhilfsorganisation Unicef.

Bis vorigen November hatten 120 Bären auf einer Freifläche neben dem Brandenburger Tor im Kreis gestanden: die United Buddy Bears. 120 Bären, gestaltet von 120 Künstlern aus 120 Ländern - ein Symbol für ein friedliches Miteinander in der Welt, wie der Initiator, der Büroutensilienhersteller Klaus Herlitz, fand. Da lag es nahe, sie auf Weltreise zu schicken. Sechs Wochen lang standen die vereinigten Bären in Kitzbühel, ehe sie versteigert wurden. Das höchste Gebot erzielte der Kuba-Bär der Bildhauerin Nancy Torres. 12 000 Euro bezahlte ein Unternehmer aus dem Schwäbischen für einen Bären mit Zigarrenbinde und Havanna im Maul.

Die Buddy-Odyssee ist damit aber noch nicht beendet. Zurzeit sind die Skulpturen auf dem Weg zum Hamburger Hafen, von wo aus sie nach Hongkong verschifft werden. Auf diesen Deal ist Klaus Herlitz besonders stolz, denn die Schirmherrschaft für den Aufenthalt der Bären im dortigen Victoria-Parc hat ein veritabler Star übernommen: Jackie Chan hatte den bärigen Kreis während seiner Dreharbeiten für den Film "In 80 Tagen um die Welt" voriges Jahr in Berlin besucht. Der Schauspieler habe dabei den Satz "Mit den Bären kommt man in 80 Minuten um die Welt" geprägt, sagte Herlitz. Danach geht s weiter nach Schanghai.

Die versteigerten Bären werden regelmäßig durch neue ersetzt, so dass immer ein stattlicher Kreis zusammenkommt, so Herlitz.

Elmar Schütze

 

 
 

© 2020 Buddy Bär Berlin GmbH
Eine Initiative von Eva und Dr. Klaus Herlitz

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