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Bärenstarker Besuch in Buenos Aires

United Buddy Bears

Seitdem am 5. März die United Buddy Bears aus Berlin kraft ihrer bunten Existenz die Kunst der Toleranz in die argentinische Hauptstadt gebracht haben, herrscht auf dem Plaza San Martin der Ausnahmezustand."Es ist Wahnsinn, die Aktion hat extrem viel Zuspruch erhalten" freut sich Projekt-Initiatorin Eva Herlitz. "Vor lauter Menschen konnte man zeitweilig die Bären gar nicht mehr sehen." Und das will was heißen. Schließlich stehen 140 der stattlichen Zwei-Meter-Exemplare in einem riesigen Kreis. Mitten im Herzen der südamerikanischen Millionenmetropole werben sie für Toleranz und Völkerverständigung.
Vor allem an den Wochenenden und an den Abenden entwickeln sich die Plastik-Petze zum beliebten Treffpunkt. In Dreierreihen schieben sich Groß und Klein an den bunten beleibten Figuren vorbei. "Vor allem die Stadtverwaltung Buenos Aires und der Kulturminister Hernán Lombardi stehen in besonderer Weise hinter dem Projekt", sagt Eva Herlitz. So wurde ein Kiosk aufgestellt, in dem auf eigene Initiative hin T-Shirts, Postkarten und Poster der Bären verkauft werden. Die Erlöse kommen allesamt Unicef zugute. Seit 2002 reisen die United Buddy Bears für den guten Zweck um den Globus. Nonstop, ohne Winterschlaf. Seit der ersten Ausstellung in Berlin haben schon mehr als 20 Millionen Besucher die Bären bewundert. Auf dem amerikanischen Kontinent sind sie zum ersten Mal zu Gast - und kamen gleich so gut an, dass sie noch ein bisschen da bleiben werden. Eigentlich sollte die Ausstellung am 20. April abgebaut und zurück nach Europa verschifft werden. "Doch nun wird sie in der zweiten Maiwoche in Montevideo in Uruguay aufgebaut", sagt Eva Herlitz. Dort wird die "Bärenmutter" aber nicht, wie in Buenos Aires, unentwegt vor Ort sein können: "Ich muss mich in Berlin um unsere Schulprojekte kümmern." Gemeinsam mit Ehemann Klaus entwickelte Eva Herlitz die Buddy-Bären in enger Zusammenarbeit mit dem österreichischen Künstler und Bildhauer Roman Strobl. Das war im Sommer 2001.
Im Frühling 2009 gab es rings um die mittlerweile 16. weltweite Ausstellung viel zu sehen und zu hören. Neben einem argentinischen Tanzabend fand am 24. März, dem argentinischen Nationalfeiertag, auch eine große Kinder-Malaktion für den Frieden statt. Außerdem wurde von der Künstlergruppe "Fileteadores de Buenos Aires" ein neuer Argentinien-Bär gestaltet. Der "alte", von Maria Cristina Iglesias gestaltete Bär wird im November in Buenos Aires bei den dortigen Feierlichkeiten zum Berliner Mauerfall vor 20 Jahren versteigert.
Von Sandra Basan

 

 
 

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Eine Initiative von Eva und Dr. Klaus Herlitz

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