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Ein bäriger Klassenkamerad

Ein bäriger Klassenkamerad

Sechsjährige verpassten dem lebensgroßen Kunststofftier ein farbiges Fell

Charlottenburg - Mit sicherer Hand schreibt der sechsjährige Balthasar seinen Namen auf das große, gelbe, bärige Hinterteil. Das Werk ist vollendet. Nun heißt es Abschied nehmen von dem Kunstwerk. Die Klasse 1 d der 4. Grundschule an der Bleibtreustraße hat in den vergangenen Wochen einem lebensgroßen Bären aus Kunststoff ein farbiges «Fell» geschenkt. Im Rahmen der Buddy Bär Berlin Show gestalteten Künstler, HdK-Studenten und Schulklassen rund 350 dieser Skulpturen nach den Wünschen des jeweiligen Sponsors. Die fertigen Kunstwerke werden dann in der ganzen Stadt aufgestellt. Die «Patenschaft» für den Bären der Klasse 1 d hat die Commerzbank übernommen und trägt auch die Kosten für Transport, Lackierung und Farben.

«Bärenmutter», Klassenlehrerin Gabriele Bierstedt, hat die Aktion an die Schule geholt. «Ich habe davon in der Zeitung gelesen, dass noch Künstler gesucht werden. In einem Brief an die Buddy Bär Berlin GmbH habe ich meine Klasse vorgeschlagen», sagt sie. Kurze Zeit später hat sich die Bank als Sponsor gemeldet. Dann ging die Arbeit für die kleinen Künstler richtig los. Verschiedene Entwürfe wurden erarbeitet, verworfen und neu entwickelt, immer in Absprache mit der Bank. Schließlich einigte man sich auf eine Arbeit. 28 verschiedene Tiere sollten den fertigen Bären zieren.

Ein Ausflug in den Zoo wurde organisiert. Mit Papier und Stiften zogen die Schüler los. Es dauerte Stunden, bis sich jedes Kind ein Tier ausgesucht und gemalt hatte. In einer Autolackiererei hatte der Plastikbär in der Zwischenzeit seine gelbe Grundfarbe erhalten. Die Zeichnungen wurden später kopiert, ausgeschnitten und auf die Skulptur geklebt. Mit wasserfesten Stiften malten die Kinder die Konturen auf den Körper. Dann folgte der schwierigste Teil der Arbeit. «Ich musste den Kindern erklären, dass das, was sie jetzt ausmalen, nicht mehr ab geht», sagt Frau Bierstedt.

Am Mittwochmorgen hieß es Abschied nehmen. Das Kunstwerk wurde in eine Autolackiererei gebracht. Dort bekommt der Bär seinen letzten farblosen Anstrich, damit er Regen, Wind und Sonne unbeschadet übersteht. Am 20. Juni soll er im Rahmen einer großen Bärenparade auf dem Wittenbergplatz der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Auf seinen endgültigen Standort vor der Filiale der Commerzbank am Olivaer Platz wird er danach gebracht. Dort wird er häufig Besuch bekommen. Das haben ihm die Schüler er Klasse 1 d beim Abschied fest versprochen.

ag

 
 

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