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Deutschlandjahr in Japan eröffnet

Am 4. April 2005 eröffnen der japanische Kronprinz und Bundespräsident Horst Köhler im Nationalmuseum Tokyo das Deutschlandjahr in Japan 2005/2006 mit der Ausstellung "Das Göttliche in der Kunst - Meisterwerke der Berliner Museumsinsel". Im Anschluss veranstaltet das Goethe-Institut in Roppongi Hills im Zentrum Tokyos ein einwöchiges großes Eröffnungsprogramm.

Die Eröffnungswoche präsentiert u.a. ein Konzert-Programm mit Club-Musik von Jazzanova, ein Gala-Konzert der Stuttgarter Staatsoper, deutsch-japanische Jazz-Performances mit dem Jugend-Jazz-Orchester Hessen, die Big-Band Tätärä und die bayrische Band Biermösl Blosn. Auf Groß-Leinwänden sind neueste Arbeiten des Medien-Künstlers Mischa Kuball zu erleben. Eine Modenschau mit insgesamt 17 deutschen Avantgarde-Designern und etablierten Modemarken vermittelt einen Eindruck des Potentials deutscher Mode. Die United Buddy Bears Berlin sind ebenfalls zu Gast in Roppongi Hills. Die Bären symbolisieren das friedliche Zusammenleben der Völker und präsentieren Deutschland in einer weltoffenen und toleranten Weise.

Das Auswärtige Amt hat dem Goethe-Institut die Koordination und Organisation des gesamten Kulturprogramms für "Deutschland in Japan" übertragen. Während der kommenden zwölf Monate laden mehr als 400 Veranstaltungen dazu ein, Deutschland neu zu entdecken.

Das Deutschlandbild in Japan ist vor allem von klassischen Bildern geprägt: Das Festivaljahr fügt neue Akzente hinzu und zeigt aktuelle Tendenzen aus dem heutigen Deutschland:

Design, Mode und Popkultur gehören zu den Schlüssel-Begriffen des Kultur-Programms. Ausstellungen, Vorträge und Workshops vermitteln ein Gesamtbild der aktuellen Entwicklungslinien und Tendenzen des deutschen Designs. Hierzu gehören auch verschiedene Projekte mit jungen Mode-Designern aus Deutschland. Ein zweitägiges Festival in Tokyo und Osaka mit Bands wie Mia, Mouse on Mars, Senor Coconut und Kante sowie verschiedene Club-Events, u.a. mit DJ Hell, bringen die große Vielfalt aktueller deutscher Pop- und Elektronik-Musik nach Japan.

Durch die Verknüpfung von Tradition und Aktualität bilden Theatergastspiele, unter anderem der Berliner Schaubühne und der Volksbühne, und Gastregien einen wichtigen Pfeiler der Präsentation deutschen Gegenwartskultur. Mit Jossi Wieler wird einer der wichtigsten Regisseure des deutschsprachigen Raums das Kabuki-Stück "Yotsuya Kaidan" inszenieren. Beispielhaft für den deutsch-japanischen Austausch im Tanztheater ist die gemeinsame Produktion des Berliner Choreografen Felix Ruckert mit dem Star Dancers Ballet Tokyo.

"Deutschland in Japan" bietet dem Publikum daneben auch herausragende Darbietungen des kulturellen Erbes: Das hochkarätige Musikprogramm mit den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Bayerischen Staatsoper und der Staatsoper Stuttgart wird abgerundet von zeitgenössischer Musik u. a. mit Konzerten des Ensemble Modern. Neben der Berliner Museumsinsel stellen sich die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erstmalig umfassend in Japan vor. Einzelausstellungen sind u.a. Hans Arp, Bjørn Melhus und dem Bildhauer Stephan Balkenhol gewidmet.

Einblicke in Deutschlands vielfältige zeitgenössische Literatur vermitteln Lesungen bekannter Autoren wie Marcel Beyer, Felicitas Hoppe, Ingo Schulze, Yoko Tawada u.a.

"MekiMekiDoitsugo" heißt der Deutschkurs fürs Handy, mit dem das Goethe-Institut neue Wege der Sprachvermittlung beschreitet. Und: In der "Doitsugo Caravan" ("Deutsch-Karawane") fährt eine Kolonne von Volkswagen Beetles in den Farben Schwarz-Rot-Gold durch ganz Japan und wirbt an Schulen und Universitäten für die deutsche Sprache.

Zu den neuen Akzenten, mit denen das Deutschlandbild in Japan angereichert werden soll, gehört schließlich auch, die Vielfalt deutscher Esskultur und deutsche Spitzenweine in Japan bekannter zu machen.

 
 

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Eine Initiative von Eva und Dr. Klaus Herlitz

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