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Viele neue bunte Buddy Bären

Projekt wirbt ab Juni auf dem Pariser Platz für Toleranz und Völkerverständigung

 

Im "Rohzustand" waren sie einmal alle gleich, die Buddy Bären: weiß, glanzlos und ungemustert. Etwa 350 von ihnen stehen inzwischen bunt bepinselt auf Berlins Straßen und Plätzen herum. 150 neue sollen jetzt dazu kommen. Die Buddy Bär Berlin GmbH und Berlin Tourismus Marketing (BTM) hatten gestern geladen, um das neueste bärige Projekt vorzustellen.

Ein Projekt für Toleranz und Frieden soll es sein. Renommierte Künstler aus 150 Ländern wurden angesprochen und eingeladen - jeder bemalt den Buddy jetzt nach seiner Fasson. Einige der Werke sind bereits fertig, andere noch in der Mache: Landestypische Farben, Skizzen und Symbole bis hin zu sehr abstrakter und farbenfroher Kunst werden am Ende alle Tiere zieren.

Im Juni soll das Gesamtprojekt installiert werden. Direkt vor dem Brandenburger Tor - auf dem Pariser Platz - werden die zwei Meter hohen Bären im Kreis aufgestellt. Auf «weltweite Aufmerksamkeit» hofft Projektmanager Norbert Hujer. Im Vorfeld konnte die GmbH das Land Berlin überreden, ihr die denkmalgeschützte Fläche am Brandenburger Tor zu vermieten.

Seit Wochen werkeln die internationalen Künstler an ihren Bären, dazu wurde ein Großteil von ihnen eigens aus der Heimat nach Berlin gebracht. Für die Unterkunft sorgt hauptsächlich der Hotelverband Berlin-Brandenburg mit guten Hotelzimmern für jeweils eine Woche (kostenlos).

Als Atelier für die Künstler dient unter anderem ein ehemaliges Straßenbahndepot der BVG in Niederschönhausen. Die fertig bemalten Kunstwerke werden dann von der Stadtreinigung (BSR) zum Brandenburger Tor transportiert. Zuspruch gab es auch bereits vom Regierenden Klaus Wowereit, der der Buddy Bär GmbH jede mögliche Unterstützung versprach.

Am Ende der sechsmonatigen Präsentation, die hauptsächlich durch die einzelnen Botschaften der Länder organisiert und finanziert wird, können die Bären ersteigert werden - der Erlös soll an das Kinderhilfswerk Unicef gehen. Botschaften, denen der entsprechende Kulturetat zur Künstlerverpflichtung fehlte, fanden Firmen als Sponsoren oder Honorarkonsule, die als Finanziers die Eigentümer der Buddy Bären sind.

Bevor über Versteigerung und Verkauf nachgedacht wird, soll der Bärenkreis von Juni bis November von möglichst vielen Berlinern und Touristen betrachtet werden können. Die landestypische Bemalung soll bei jedem Bär mit einer kleinen Infotafel zusätzlich erklärt werden, auf der das Land, der Künstler und der Sponsor verzeichnet sind. Hujer: "Denn so ähnlich sich die Bären im Rohzustand sind - danach hat jeder seine eigene Geschichte."

Julia Kaulard

 
 

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