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Pressespiegel

Seit zehn Jahren auf Welttournee

Erfolg der Buddy Bären ist ungebrochen

Seine Bären werben in der ganzen Welt für Berlin. Als Klaus Herlitz vor zehn Jahren die ersten Tiere bunt anmalen ließ, hätte er nie geglaubt, dass daraus eine derartige Erfolgsgeschichte wird. Zum Jubiläum der Buddy Bären hat er ein Kinderbuch geschrieben.

Als Bundeskanzlerin Merkel nach Indien reiste, hatte sie im Flugzeug noch Plätze frei. Kurzerhand nahm sie einen Bären für den Deutschen Botschafter in Neu Delhi mit. „Inzwischen haben 42 Vertretungen und Konsulate einen Buddy in ihrer Lobby zu stehen“, freut sich Klaus Herlitz. Der Erfinder der Berliner Buddy Bären glaubt fest an das positive Karma der Tiere. „Wo auch immer ein Bär die Gäste empfängt, gibt es erst einmal lachende Gesichter und klickende Fotoapparate“, meint der Berliner. In seinem weitläufigen Büro im Hinterhaus eines Schöneberger Miethauses bekommen Besucher schnell eine Ahnung, wie die friedliche welt-weite Buddy-Invasion in den vergangenen Jahren fortgeschritten ist. An den Wänden hängen Bilder aus Tokio, Montevideo und Sydney. Immer stehen die bunten Tiere im Kreis und halten sich an der Hand

Seit zehn Jahren sind die Bären auf Welttournee und werben für Völkerfreundschaft. „In Nordkorea waren wir die einzige erlaubte öffentlich zugängliche Ausstellung“, sagt Herlitz so, als könnte er den Erfolg immer noch selbst kaum glauben.
Er und seine Frau Eva hatten 2001 eigentlich die Idee, das Berliner Stadtbild mit den Tieren zu verschönern. Rund 350 lebensgroße Bärenskulpturen aus witterungsbeständigem Kunststoff wurden bemalt und in ganz Berlin aufgestellt. Ein Jahr später luden die Initiatoren Künstler aus 125 Ländern nach Berlin ein. Sie sollten jeweils einen Bären für ihr Heimatland gestalten. Viele große Nationen nahmen die Einladung ohne Umschweife an. Doch für manch kleines Land mussten erst einmal Sponsoren gefunden werden. Herlitz klopfte bei Berliner Firmen an. Doch auch Privatpersonen halfen, die Künstler aus armen Ländern wie Mali und Lesotho einzufliegen. Jeder Maler gestaltete seinen Bären anders, und doch hatten sie alle die gleiche Form. „Ob klein, groß, arm oder reich – plötzlich waren alle Länder auf Augenhöhe“, schwärmt Herlitz.
Als die Ausstellung 2002 neben dem Brandenburger Tor eröffnete, wurde sie ein Besuchermagnet. Seitdem reisen die Bären um den Globus. Demnächst geht es nach Bulgarien. Acht Lastwagenzüge sollen die Buddys nach Sofia bringen. Ein riesiger logistischer Aufwand, für den Herlitz immer wieder Geld eintreiben muss.

Die kleinen Brüder und Schwestern der Bären verkaufen sich derweilen gut als Souvenirs. Für 60 Euro pro Stück gehen mittlerweile über hundert verschiedene handgemalte Miniaturen über die Ladentische. Viele Firmen ließen sich eigene Wappentiere anfertigen. Der BVG-Bär hat einen Stadtplan auf dem Bauch, der Hertha-Bär trägt ein blau-weißes Trikot. Inzwischen sind die Buddys auch Protagonisten eines Kinderbuches. Klaus Herlitz hat eine Geschichte, die er früher seinen Söhnen vor dem Einschlafen erzählte, abgewandelt. „Ich wollte eigentlich meine Familie damit nur zu Weihnachten überraschen“, erklärt der 64-jährige Unternehmer, der 25 Jahre im Vorstand des gleichnamigen Schulartikel-Herstellers saß. Seit kurzem ist die Geschichte „Die Buddy Bären und der schneeweiße Elefant“ im Buchhandel erhältlich. Auch sie erzählt zwischen den Zeilen von Toleranz und einem friedlichen Miteinander.

von Maria Neuendorff (MOZ)

 
 

© 2021 Buddy Bär Berlin GmbH
Eine Initiative von Eva und Dr. Klaus Herlitz

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