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Pressespiegel

Was macht eigentlich…

Klaus Herlitz?

In den Geschäftsräumen stehen überall Bären aus Holz und Plastik – kleine, große und ganz große. Und dann kommt auch noch der Chef – ein Bär von einem Mann, an die zwei Meter groß, aber schlanker als ein ausgewachsener Bär und viel zutraulicher: Klaus Herlitz. Der ehemalige Unternehmer ist Geschäftsführer der Buddy Bär Berlin, einer Non-Profit-Organisation, die weltweit den Berliner Bären vermarktet.
Die Idee dazu hatte seine Frau Eva. Sie sah Ende der 90er die vielen bunt bemalten Kühe in Zürichs Innenstadt und dachte: Das können wir in Berlin auch, schließlich ist der Bär ja das Wappentier der Stadt. Es folgten Gespräche des Ehepaars mit dem Berliner Senat und schließlich die Genehmigung, die Bären in der Hauptstadt aufzustellen – erst verstreut, dann zusammen für ein Jahr in der Nähe des Brandenburger Tors.
Damit nicht jeder Bär gleich aussieht, dachte sich wiederum Eva Herlitz etwas Besonderes aus: Jedes Land auf dieser Erde beauftragt einen renommierten Künstler, der einen Bären gestalten darf. Inzwischen machen über 140 Länder mit. Ergebnis von vielen Gesprächen, die das Ehepaar Herlitz mit den Botschaften in Berlin führte.
Die Bärenausstellung ist inzwischen ein tierischer Erfolg. Nach dem gelungenen Auftreten in Berlin wollten immer mehr Städte in aller Welt die Bären zu sich einladen. Inzwischen gastierte die Truppe unter anderem in Astana, Buenos Aires, Helsinki, Hongkong, Kairo, Jerusalem, Sydney, Seoul, Tokio und sogar in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang. Neben den Bären sind auch Herr und Frau Herlitz immer dabei und lernen so die Welt kennen.
Verständlich, dass Klaus Herlitz diese völkerverbindende Tätigkeit viel Spaß macht, auch wenn er betont: „Das ist ein Fulltime-Job.“ Zusammen mit sieben Mitarbeitern managt er von einem Hinterhaus in Schöneberg aus die Bärenauftritte. Er muss vor allem Sponsoren suchen, die die Kosten der Tourneen tragen. Hamburg Süd und Schenker konnte er zum Beispiel für den Transport der Bären gewinnen.
Durch Verkäufe von kleinen Bären und Versteigerungen der großen Tourneebären fließt zusätzlich Geld in die Kassen, exakt 1,6 Millionen Euro bislang. Dies kommt Unicef und anderen Kinderhilfsorganisationen zugute. Herlitz und sein Team erweisen damit vielen Kindern einen positiven Bärendienst.

Klaus Herlitz (63) war bis 1997 Vorstand beim Schreibwarenhersteller Herlitz AG- ein Unternehmen, das sein Großvater 1904 gegründet hatte. In Berlin geboren, blieb Herlitz immer seiner Heimat verbunden. Er studierte an der FU Betriebswirtschaft und spielte Basketball beim DTV Charlottenburg. 1972 trat er nach der Promotion ins den elterlichen Betrieb ein, wo er bis zum Vorstand für Marketing und Einkauf aufstieg. Als die Herlitz AG 1997 in Schwierigkeiten kam und er sich mit seinem Bruder überwarf, stieg er aus dem Unternehmen aus.

Wolfgang Hirn

 
 

© 2019 Buddy Bär Berlin GmbH
Eine Initiative von Eva und Dr. Klaus Herlitz

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