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Buddy-Bären bald wieder in Berlin

Rückkehr von der Weltreise - Vom 15. Juni bis zum 31. Juli stehen die zwei Meter hohen Figuren auf dem Bebelplatz

Die United Buddy Bears kehren nach ihrer ersten Welt-Tournee im kommenden Jahr zu ihrem Ausgangspunkt Berlin zurück. Eine Woche nach Beginn der Fußball-WM werden die Buddy-Bären aus mehr als 140 Ländern der Erde vom 15. Juni bis zum 31. Juli auf dem Bebelplatz in Mitte Aufstellung nehmen.

2002 und 2003 standen die zwei Meter großen Figuren im Kreis neben dem Brandenburger Tor. Schon damals gab es eine große Resonanz. Von dort aus reisten die Bären nach Kitzbühel in Österreich, nach Hongkong, Istanbul, Tokio und Seoul, wo sie sich zur Zeit befinden. Im Frühjahr gibt es eine Ausstellung in Berlins Partnerstadt Sydney.

Die Bären stehen friedlich Hand in Hand und repräsentieren bisher mehr als 120 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen. Sie wurden von namhaften Künstlern aus diesen Ländern gestaltet. Die Besonderheiten der Länder spiegeln sich in der Gestaltung der Bären wider. Viele der Buddy-Bären haben inzwischen mehr als 50 000 Seemeilen zurückgelegt. In Berlin sollen die Figuren teilweise durch neue ersetzt und der Kreis durch zahlreiche Länder erweitert werden. Dazu gehören Libyen, Oman, Singapur. Aber auch Tansania oder Trinidad wollen ihren Bären zur Fußball-WM in den Kreis auf dem Bebelplatz stellen. "Wir schlagen mit unseren Buddy-Bären eine Brücke zu dem völkerverbindenden großen Sportereignis der Fußballweltmeisterschaft", sagen die beiden Berliner Initiatoren der United Buddy Bears, Eva und Klaus Herlitz.

Das Motto der World-Tour "Wir müssen uns besser kennenlernen, dann können wir uns besser verstehen, mehr vertrauen und besser zusammenleben" gelte für den Fußball ebenso wie für Buddy-Bären. Eine Aufwertung erhält der zentrale Standort zwischen der Staatsoper, der Humboldt-Universität und dem im Bau befindlichen Grand Hotel de Rome durch die Nähe des Mahnmals "Bibliothek" des israelischen Künstlers Micha Ullmann. "Der unbetretbare Raum mit den ausgeräumten Bücherregalen am authentischen Ort der Bücherverbrennung durch die Nazis im Jahr 1938 wird so in den Mittelpunkt gerückt und erhält eine zusätzliche Aufmerksamkeit", sagt der Vorsitzende der Berliner Jüdischen Gemeinde, Albert Meyer. Auch die Humboldt-Universität sowie die Leitung des Opernhauses freuen sich bereits auf die Station der Buddy-Bären in ihrer Nähe.

Die beiden Buddy-Bären-Erfinder haben die Weltreise mit den United Buddy Bears lange geplant. Geworben wird mit den kunstvoll bemalten, kunterbunten Bärenfiguren immer für einen guten Zweck - das eingenommene Geld wird an Kinderhilfsorganisationen verteilt. Durch Spenden und Versteigerungen von Buddy-Bären sind bisher 1,084 Millionen Euro (Stand November 2005) zugunsten des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF und lokalen Kinderhilfsorganisationen eingebracht worden.

"Wir sprechen alle Botschaften an, um den Kreis der Bären ständig zu vervollkommnen", sagt Initatorin Eva Herlitz. Das entwickelte Konzept, die Ausstellungen weltweit ohne Eintritt und ohne staatliche Zuwendungen zu veranstalten, habe sich bewährt. Möglich sei dies durch die große Hilfe und finanzielle Unterstützung vieler Sponsoren aus der Wirtschaft.

Eva Herlitz hofft, daß es gelingt, auch über die Dauer der Fußballweltmeisterschaft hinaus das Oval der Buddys auf dem Bebelplatz im Mitte stehenzulassen - möglichst bis über das Ende der Berliner Schulferien hinaus. "Besonders für die Schulklassen in Berlin durch ihre multikulturelle Ausrichtung und ihren hohen Ausländeranteil bietet die Idee der Buddys einen praktischen Anschauungsunterricht für Völkerverständigung und Toleranz", sagt die Bären-Aktions-Erfinderin.

 
 

© 2019 Buddy Bär Berlin GmbH
Eine Initiative von Eva und Dr. Klaus Herlitz

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