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Hier sind die Buddy Bären los!

NIEDERSCHÖNHAUSEN - Wo sonst Züge rangierten, sind jetzt die Bären los: Künstler aus Kanada, Kongo oder der Karibik rücken dem "Buddies" täglich im BVG-Depot in der Blankenfelder Straße mit Farbe zu Leibe.

50 Petze stehen schon startbereit, und jeden Tag wird's einer mehr. Mitte Juni sollen rund 135 "United Buddy Bears" am Pariser Platz Tatze an Tatze für Völkerverständigung werben (KURIER berichtete).

Ein Bär aus tausend bunten Scherben: Für den Buddy von Lore Schmidts (37) aus Toronto plünderten Dutzende kanadischer Mummies ihre Küchen-Schränke. "Die Beamten vom Flughafen haben ganz schön geguckt, als ich mit 30 Kilo Porzellan am Zoll vorbei bin", erzählt er. Noch eine Untertasse auf den Bären-Bauch - und sein Werk ist vollbracht.

Ein letzter Pinselstrich - und auch der Buddy von Simon N'Sonde (67) ist fertig. Zwei Wochen werkelt der kongolesische Künstler nun schon in der Backstein-Halle an seinem brummigen Objekt. "Eigentlich bin ich Experte für Masken", gesteht N'Sonde lächelnd. "Gar nicht so einfach, `nen Bären zu gestalten".

Klar, denn in seiner heißen Heimat ist die flauschige Tier-Spezies ein echter Exot. Doch kein Problem für einen wahren Kreativen: "Mit Bast-Röckchen, Maske und Bananenstaude wird aus Meister Petz kurzerhand ein afrikanischer Savannen-Bär".

Kib

 
 

© 2020 Buddy Bär Berlin GmbH
Eine Initiative von Eva und Dr. Klaus Herlitz

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