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Die City West liegt mir am Herzen

Die City West liegt mir am HerzenDer Bezirksstadtrat für Bauwesen und Umweltschutz von Charlottenburg-Wilmersdorf bekennt sich ohne Wenn und Aber zu seinem Stadtteil, den er zu den schönsten Orten Berlins zählt. Im Moment kann er sich kaum vorstellen einmal anderswo zu wohnen. Natürlich gibt es noch Ecken und Winkel, in denen es noch einiges zu verbessern gibt, aber im Großen und Ganzen wähnt er den Bezirk auf der richtigen Spur. Für eine weitere Profilierung des Standortes möchte er möglichst ideale politische Rahmenbedingungen schaffen und baut dann auf die Unterstützung von Anwohnern, Gewerbetreibenden und örtlichen Immobilienbesitzern. BERLINsider besuchte Herrn Straßmeir im Rathaus Wilmersdorf und befragte ihn zu den Perspektiven in der City West.BERLINsider: Herr Straßmeir, was macht für Sie den Reiz der City West aus?Alexander Straßmeir: Auf der einen Seite finden wir hier eine hohe Qualität, was Einkaufsmöglichkeiten, Arbeitsplätze sowie das Freizeit- bzw. touristische Angebot betrifft, andererseits kann man zwischen Kurfürsten- und Hohenzollerndamm wunderschön wohnen - sehr ruhig und doch mitten in der City. Im Gegensatz zu anderen Zentren herrscht hier auch nach Ladenschluss eine quirlige Atmosphäre. Es wird nicht nur gearbeitet oder nur gewohnt, in der City West wird noch gelebt -und das auf hohem Niveau. Auf dem Kurfürstendamm vereinen sich der Top-Einzelhandel, kulturelle Angebote, Kinos und eine inspirierte gastronomische Szene innerhalb natürlich gewachsener kleinteiliger Strukturen zu einem großen Ganzen. Der Kurfürstendamm ist nach meinem Dafürhalten die einzige Straße Berlins, welche die Bezeichnung "Boulevard" wirklich verdient.BERLINsider: : Gibt es dennoch Dinge, die verändert werden müssen?Alexander Straßmeir: Sicher. Da fallen mir als Erstes die unschönen Schank-Veranden ein, die als Fremdkörper auf dem Kurfürstendamm den Passantenstrom hemmen und dem unbeschwerten Flanieren im Wege stehen. Dies war der falsche Weg und wird nicht mehr geduldet. Generell brauchen wir noch mehr Investitionen. Das nach dem Umzug von C&A ins Neue Ku'damm Eck an alter Stelle ein 5-Sterne-Hotel entsteht, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Hoffentlich sind auch die Diskussionen um den Umbau des Hauses Cumberland von einer Verwaltungsbehörde zu einem Hotel bald beendet. Es ist an der Zeit, das Vorhaben in die Tat umzusetzen.BERLINsider: Wo liegen heute die Schwerpunkte zur Verbesserung des Standorts?Alexander Straßmeir: Wir sind momentan dabei, urbane Aufenthaltsflächen zu schaffen, die sich harmonisch in die Bebauungsstruktur einfügen und Raum zum Verweilen in einem gepflegten Umfeld geben. Überflüssiges wird beseitigt und Nützliches wie Bänke, Poller oder Papierkörbe, die gestalterisch eine einheitliche Linie bilden, neu aufgestellt. Und nicht zu vergessen: Fast alle, nämlich rund 30 Brunnen im Bezirk sind in Betrieb und bereichern das Stadtbild mit ihren Wasserspielen. Dies haben wir zum Teil dem Engagement privater Förderer zu verdanken. In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass auch die Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft City e.V. weitere Früchte trägt, in der sich vor allem Gewerbetreibende organisiert haben, um den Standort zu unterstützen.BERLINsider: Wie ist Ihre allgemeine Einstellung zu Großveranstaltungen und Straßenfesten?Alexander Straßmeir: Positiv - wenn Sie gut organisiert sind und das Konzept stimmt. Bei der Europa-Party beispielsweise waren die Händler bisher zu wenig mit eingebunden und konnten von dem starken Besucherandrang kaum profitieren. Bei Festen und anderen Spektakeln wie dem Berlin-Marathon werden wir den Gastronomen im erweiterten Umfang die Möglichkeit geben, Tische aufzubauen und Schankanlagen zu installieren.BERLINsider: Was halten Sie von Aktionen wie der Buddy Bär Berlin Show?Alexander Straßmeir: Sie meinen die Ausstellung von Künstlern gestalteter Bären auf öffentlichen Straßen und Plätzen! Eine geniale Idee - ich hoffe, dass wir 200 der Bären in die City West bekommen. Was Genehmigungen oder Gebühren angeht, werden wir den Buddys alle bürokratischen Hürden aus dem Weg räumen. Bei uns sind sie herzlich willkommen. Übrigens: Zwei Prachtexemplare stehen gerade im Rundhof dieses Rathauses Probe.BERLINsider: Noch einmal zurück zur Politik. Abschließend die Frage: Für wie glaubhaft halten sie den erklärten politischen Willen der Berliner Regierung, den Aufbau der City West wieder stärker voranzutreiben?Alexander Straßmeir: Das ist keine Glaubensfrage, sondern ein Bestandteil der von CDU und SPD beschlossenen Koalitionsvereinbarung, der nun eingelöst werden muss. Dazu gehört u.a. die Anmeldung von George-Grosz-Platz, Olivaer Platz, Breitscheidplatz und Joachimstaler Platz zum Stadtplätze-Programm. Nach einem Gestaltungswettbewerb für den zuletzt genannten Platz ist sogar ein weiterer Brunnen im Gespräch. Ein privater Investor fördert das Projekt mit einer Spende von 1 Mio. Mark. Diese großzügige Geste bringt die richtige Haltung zum Ausdruck: Zuversicht und ungebrochenes Vertrauen in den Standort City West.BERLINsider: Sehr geehrter Herr Straßmeir, wir danken Ihnen für das Gespräch.

 

 
 

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