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Bärige Zeiten in Bärlin

Einen Vorgeschmack auf bärige Zeiten im Neuen Kranzler Eck gab es am Freitagmorgen. Drei von mehr als 20 Bären aus Kunststoff wurden angeliefert. Sponsoren präsentierten die lebensgroßen Skulpturen aus weißem Fiberglas. Im Rahmen der Buddy Bär Berlin Show werden sie in den kommenden Wochen von Künstlern, HDK-Studenten und Schulklassen nach den Wünschen des jeweiligen Sponsors farbig gestaltet. Für 2900 Mark pro Bär haben unter anderem Hertha BSC, Alba, die AG City West und die Berliner Morgenpost eine «Patenschaft» übernommen. Initiator der Aktion ist Klaus Herlitz. Ende des Monats werden die Arbeiten dann für ein Jahr ihren Platz im Neuen Kranzler Eck finden. Danach werden sie für einen guten Zweck versteigert.

Mit realistischer Kunst kennt er sich aus. Der international bekannte Maler Matthias Koeppel hat das Leben mit und ohne Mauer in Berlin dokumentiert. Gemeinsam mit Prominenten bemalte er nun einen Buddy Bären für die Berliner Morgenpost und stellte damit sein Können in den Dienst von bedürftigen Kindern.

Vom 20. Juni bis zum Ende des Jahres werden die lebensgroßen Tier-Plastiken in der Stadt zu sehen sein. Im Anschluss an diese ambitionierte «Open Air Galerie» der Buddy Bär Berlin GmbH werden die Bären dann zugunsten karitativer Einrichtungen versteigert. Neben der Berliner Morgenpost haben sich bislang noch weitere 80 Unternehmen als Sponsoren an der Aktion beteiligt.

Der Koeppel-Bär trägt eine Badehose in den Farben der Stadt, aus der viele Geldscheine herausflattern «Die könnte Berlin bei dem derzeitigen Milliardenloch in der Haushaltskasse ja gut gebrauchen», sagt Matthias Koeppel. Insgesamt 60 Stunden Arbeit hat der Professor für Malerei in seinen Bären investiert. Herausgekommen ist dabei ein Kunstwerk in der typischen Koeppelschen Collage-Technik.

Auch der Künstler Günter Herzel, der sich bereits in der Vergangenheit immer wieder für gemeinnützige Projekte einsetzte, griff für die bärige Aktion zu Farbe und Pinsel. Sein Flamingo-Bär erinnert an einen Ort, an dem das Wahrzeichen Berlins live zu bestaunen ist: an den Zoo.

Weniger kunstvoll, dafür aber mit viel Liebe zum Detail, haben die beiden Schauspieler Guntbert Warns und Christoph M. Ohrt ihren Bären gestaltet. Ihrem sonnengelben Buddy sieht man an, dass die sechsjährige Felina und der siebenjährige Butch beim Malen mitgeholfen haben - so schön bunt und fröhlich ist das Fabeltier geworden. Beim Signieren hatten die beiden Fernsehstars, bekannt durch Serien wie «Helicops» und «Die Straßen von Berlin», allerdings ihre Schwierigkeiten. Mit einem riesigen Pinsel den eigenen Namen zu zeichnen, ist eben selbst für autogrammjägergewöhnte Serienhelden gar nicht so einfach.

Isa Hoffinger

 
 

© 2019 Buddy Bär Berlin GmbH
Eine Initiative von Eva und Dr. Klaus Herlitz

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