Nichts ist so eng mit Berlin und seinen Berlinern verbunden wie der Berliner Bär

Seit dem Jahr 1280 wird in Berlin Bären-Geschichte geschrieben, ist der Bär auf Siegeln, Dokumenten, Wappen und Fahnen das Symbol der Stadt Berlin. Er wurde aus Marmor, Stein und Bronze künstlerisch gestaltet, in Poesie und Prosa beschrieben, auf Bildern gemalt und in Liedern besungen. An die lange Tradition des Wappentieres der deutschen Hauptstadt erinnert jedes Jahr der Tag des Berliner Bären am 22. März.

1937 bekamen die Berliner lebendige Wappentiere, die seither in einer eigens dafür errichteten Traditionsstätte im Zentrum der Stadt ihr Domizil haben. Der Bärenzwinger im Köllnischen Park hat den Zweiten Weltkrieg, die Spaltung und Wiedervereinigung der Stadt unbeschadet überstanden und ist nach wie vor eine der bedeutenden Sehenswürdigkeiten Berlins.

Im Jahr 2002 entstand die Idee der »United Buddy Bears«: 123 Bären-Skulpturen, von 123 internationalen Künstlern bemalt, stehen stellvertretend für 123 Länder der Vereinten Nationen in einem Kreis zusammen und werben auf ihrer Welt- Tournee für Toleranz und friedliches Zusammenleben. Im Juli 2003 wurde die Ausstellung in Berlin eröffnet und lockte mehr als eine Million Besucher an das Brandenburger Tor. Anfang 2004 standen die Bären in Kitzbühel, danach in Hongkong, im Herbst 2004 sind sie die Attraktion in Istanbul. Tokio, Seoul, Sydney, Kapstadt, Athen, Miami und Los Angeles sind einige der weiteren, für 2005 und 2006 geplanten Stationen der United Buddy Bears-Welttournee.