Als die schwarze Limousine mit Hamburger Kennzeichen am Kreis der Buddy-Bären hält, kommt Bewegung in die Menge. Fotografen eilen ans andere Ende des Bebelplatzes, die Kamera im Anschlag.
Unicef-Botschafterin Mia Farrow und ihr Sohn Ronan, die vom 11. bis 15. Juni im Sudan verschiedene Unicef-Einrichtungen besuchten, wollen am heutigen Weltflüchtlingstag in Berlin auf die schwierige Situation der Flüchtlinge in der Region Darfur aufmerksam machen. Die Aktivitäten rund um die Bären im Jahr 2006 kommen dem Unicef-Projekt „Schulen für Afrika" zugute.
Während die Schauspielerin souverän am Sudan-Bären in die Kameras lächelt und für ihre Fans Autogramme schreibt, übernimmt ihr Sohn Ronan (aus der geschiedenen Ehe mit Woody Allen) ebenso geübt die Rolle des Redners.
„Das Leben von Hunderttausenden Menschen liegt in unserer Verantwortung", mahnt der 18jährige Unicef-Jugend-Sprecher, der im Alter von erst 16 Jahren sein Jura-Studium an der renommierten Yale-Universität begann. Bereits heute reisen Mutter und Sohn wie der aus Berlin ab.
apu