Der Kreis der Bären, die sich symbolisch die Hand gaben, ist aufgelöst und Berlin ist um eine Attraktion ärmer. Zur Erinnerung: Jede der 125 in Berlin vertretenen Botschaften ließ einen Künstler des Landes einen "Buddy"-Bären gestalten. Inzwischen haben viele ihre Ehrenplätze in den Botschaften eingenommen oder sind in die Ursprungsländer ihrer künstlerischen Schöpfer "ausgewandert".
46 Länder jedoch boten ihre Bären zur Versteigerung zu Gunsten von Unicef an. Am 5. November war es soweit. Für die Rekordsumme von 6.200 Euro wechselte im Museum für Kommunikation der englische Bär den Besitzer - samt einiger Royal-Family-Porträts. Insgesamt brachte die Auktionatorin Julia Theuerkauf stolze 190.600 Euro für Unicef zusammen. Nun müssen bis Jahresende auch die restlichen Buddy-Bären aus dem "öffentlichen Raum" verschwunden sein. so will es das Straßennutzungsgesetz. Auch sie werden versteigert - im Januar 2003.