Kinder aus 59 Nationen haben gestern auf dem Gelände der künftigen amerikanischen Botschaft ihren "Heimat-Bären" gesucht. Nachdem die Schüler und Schülerinnen der "Berlin International School" ihren eigenen von insgesamt 125 Buddy-Bären gefunden hatten, stellten sie diese sich gegenseitig vor. "Meiner ist irgendwie anders, weil er so verschnörkelt ist", freut sich Karina Jouravlevka (11) aus der Ukraine. Sie ist gerne in ihrer alten Heimat, weil sie dort viele Freunde hat und eine Mischung aus Ukrainisch und Russisch sprechen kann. Das findet sie besser als Deutsch.
Keiran Toyer (8) aus den USA dagegen gefällt die deutsche Sprache besser. Deshalb hat er sich auch den deutschen Bären ausgesucht. Lilian Breidenbach (9) malt selber sehr gerne und freut sich, dass der deutsche Bär so bunt geworden ist. "Das hätte ich auch so gemacht!" Traurig sind heute nur die zwei Kinder aus Malawi und Mosambik. Ihr Bär ist hier leider nicht vertreten.
ris