In Berlin sind die Bären los

Sie sind bunt, zwei Meter groß und kunstvoll gestaltet. Die United Buddy Bears, die für UNICEF um die Welt reisen, sind jetzt zurück in der Hauptstadt.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde am Donnerstag die Ausstellung "United Buddy Bears“ mit 142 Bären auf dem Berliner Bebelplatz feierlich eröffnet.

Der Unternehmer Klaus Herlitz ist Ideengeber und Initiator dieser Ausstellung. "Es sollten möglichst alle Länder der Vereinten Nationen eingeladen werden, dass sie einen Künstler nach Berlin bringen, der dann einen Bär für das entsprechende Land gestaltet.“

Ob Kitzbühel, Hong Kong oder Sydney, an den bisher acht Stationen haben mehr als zehn Millionen Menschen die zwei Meter großen Bären bestaunt. Am Transport von Kontinent zu Kontinent war auch die Bahntochter Schenker beteiligt.

Dr. Norbert Bensel, Vorstand DB Transport und Logistik: "Wir als Schenker unterstützen diese Aktion durch Transporte. Was uns besonders gut gefällt, dass hier auch eine Zusammenarbeit zwischen Buddy Bären, Schenker und UNICEF stattfindet.“

Die Erlöse aus dem Katalogverkauf und der anschließenden Versteigerungen der Skulpturen gehen direkt an UNICEF.

Darüber hinaus ist United Buddy Bears vor allem ein völkerverbindendes Projekt, symbolisiert durch den Kreis der Bären, die sich symbolisch die Hand reichen.

Eine Botschaft, die auch bei der Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul gut ankommt.

"Ich finde das ein wunderbares Signal der Verständigung zwischen Völkern. Lasst uns Weltmeister werden, Weltmeister im Respekt zwischen den Kulturen und im Respekt zu den Kindern.“

Auch nach der Weltmeisterschaft können die Bären auf dem Bebelplatz besichtigt werden.

Die kostenlose Ausstellung läuft noch bis 31. Juli.

Der Katalog zur Ausstellung ist in ausgewählten Berliner Buchhandlungen erhältlich und kann im Internet unter www.buddy-bear.com bestellt werden.