Die beiden Schirmherren der Initiative 'Deutschland in Japan 2005/2006', Bundespräsident Horst Köhler und Seine Kaiserliche Hoheit der Kronprinz von Japan, werden gemeinsam am Nachmittag des 4. April 2005 mit der Ausstellung 'Das Göttliche in der Kunst - Meisterwerke der Berliner Museumsinsel' im Nationalmuseum Tokyo das Deutschlandjahr in Japan eröffnen.
Bei der offiziellen Eröffnungsveranstaltung werden 400 hochrangige deutsche und japanische Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Politik anwesend sein.
Anschließend wird der Bundespräsident in einem der populärsten neuen Zentren Tokyos, in 'Roppongi Hills', die Ausstellung der Berliner 'Buddy Bears' eröffnen und für die Fußball-WM 2006 werben. Am Abend wird dort in einer futuristischen Arena ein Freiluftkonzert der Stuttgarter Staatsoper stattfinden. Mit einem festlichen Abendempfang des Bundespräsidenten für die vielen japanischen und deutschen Unterstützer des Deutschlandjahres wird der Eröffnungstag ausklingen.
'Deutschland in Japan' ist eine einzigartige Gesamtschau, die zum ersten Mal Deutschland über den Zeitraum eines Jahres - von April 2005 bis kurz vor der Fußballweltmeisterschaft 2006 - umfassend darstellen wird. Deutschland wird sich mit ca. 750 Veranstaltungen von Okinawa bis Hokkaido als aktiver Wirtschaftspartner, als traditionsreiches Kulturland und als moderner Bildungs-, Forschungs- und Investitionsstandort präsentieren. Projekte aus den Bereichen Lifestyle, Mode, Technologie, Sport und Umwelt runden das Programm ab.
Ziel der umfangreichen Veranstaltungsreihe ist es, intensiv für Deutschland in Japan zu werben. Das traditionell gute Deutschlandbild soll um neue Aspekte ergänzt und so stärker in das japanische Bewusstsein gerückt werden. Die Nachhaltigkeit des Deutschlandjahres soll weit in die Zukunft wirken und die enge Freundschaft zwischen beiden Ländern unterstreichen.
'Deutschland in Japan 2005/2006' wird vom Auswärtigen Amt koordiniert. Mehrere Bundesministerien, die Bundesländer, das Goethe-Institut und weitere deutsche Kulturmittler, Forschungseinrichtungen und private Organisationen wirken an der Initiative aktiv mit. Die deutsche Wirtschaft engagiert sich mit eigenen Projekten und als Sponsor.