Ein bunter Buddy-Bär lädt ins Museum

Bad Pyrmont (jhr). In Berlin war er rund eineinhalb Jahre aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken. Er stand an Straßenecken, vor Firmen, vor öffentlichen Einrichtungen und Botschaften – und auch vor dem Brandenburger Tor.

"Er", dass ist ein rund 50 Kilo schwerer Kunststoff-Bär, der – mal auf dem Kopf stehend, mal tanzend, mal auf allen Vieren – für Abwechselung im Berliner Alltag sorgte. 48 „Buddy-Bären“ wurden von namhaften Künstlern und Prominenten, unter anderem von Günther Pfitzmann, Sabine Christiansen und Sandra Maischberger, originell bemalt und jetzt zugunsten der Hilfsaktion „Kinder in Berlin“ für insgesamt rund 172 000 Euro versteigert. Und seit gestern lädt ein „Buddy-Bär“ im Foyer des Pyrmonter Schlosses zum Besuch der Ausstellungen ein.

Ein Pyrmonter, der mit seinem Engagement für die Berliner Hilfsaktion ungenannt bleiben möchte, ersteigerte den von Sandra Maischberger gestalteten Kunststoff-Bären und stellte ihn zunächst zum "überwintern" dem Pyrmonter Museum zur Verfügung. „Ich will ihn knallig bunt, wie eine Skulptur von Niki de St.Phalle“, hatte die TV-Moderatorin erklärt, als sie den Plastik-Petz veredelte. Und bunt wurde er: gelb, blau, grün und rot bemalt diente er lange Zeit vor dem Brandenburger Tor als beliebtes Fotomotiv, bevor er seinen Weg nach Bad Pyrmont antrat. In Berlin galt der "Maisch-Bär-ger" lange Zeit als das begehrteste Exponat im Stadtbild, während der Versteigerung zog nur noch das von Sabine Christiansen gestaltete Exemplar an dem Neu-Pyrmonter vorbei.

jhr

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