Die Parade der Buddy-Bären ist ein großer Erfolg

Einsam sind sie eigentlich nie, die "United Buddy Bears": Wie all ihre Brüder in Berlin, ziehen die bunt bemalten Bären insbesondere Kinder geradezu magisch an. Aber auch Erwachsene, internationale Touristen, Botschafter und deren Gäste bewundern die 125 kunstvoll verzierten Tiere, wie sie seit einiger Zeit auf dem Areal zwischen Behrenstraße und Brandenburger Tor im Kreis stehen, die Bärennasenspitzen einander zugewandt.

"Die Resonanz ist enorm", freut sich Norbert Hujer von der Buddy Bear GmbH. Man habe mehr als 2000 Kataloge verkauft: Die von Künstlern bemalten Bären repräsentieren jeweils ein Land, das in diplomatischem Kontakt zu Deutschland steht - Erläuterungen dazu und zu den einzelnen Partnern finden sich in der Broschüre, die auf dem Areal verkauft wird.

Schlussendlich sollen die Buddy Bären auch noch einem guten Zweck dienen: Viele Botschaften, die die jeweiligen Künstler aus ihrem Land gesponsort hatten, wollen die Bären von November an versteigern - zugunsten der Hilfsorganisation Unicef. Unterstützt wird das ganze Projekt unter anderem von der Berliner "Initiative Toleranz e.V.".

Den imaginären Raum sollte man ruhig mal verlassen - um den Bärenkreis von der Rückseite zu inspizieren. Auf den bärigen Hinterteilen sind noch hübsche Malereien und Ideen der Künstler versteckt.

ka