Berlin (dpa) - Nach mehr als sechs Wochen verlassen die Buddy- Bären wieder Berlin. Die bunt bemalten Kunstfiguren werden zu Wochenbeginn ihrem bisherigen Standort auf dem Bebelplatz im Zentrum der Stadt den Rücken kehren, wie die Organisatoren am Sonntag mitteilten.
Dort - in der Nähe von Staatsoper und Humboldt- Universität - hatte die Bärenrunde auf ihrer Welttournee seit dem 15. Juni anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft einen Zwischenstopp gemacht. Dabei wurden die 142 mannshohen Bären nach Angaben der Organisatoren von mehr als einer Million Menschen besucht. Nun soll es nach Wien weiter gehen, wo die Ausstellung am 1. September auf dem Karlsplatz eröffnet werden soll.
Die Buddy-Bären repräsentieren Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen und sollen für Toleranz und unterschiedliche Kulturen werben. Durch die Versteigerung der Figuren ist bisher rund eine Million Euro für die Arbeit des Kinderhilfswerks Unicef zusammengekommen. Die Bären waren unter anderem schon in Hongkong, Istanbul, Tokio, Seoul und Sydney zu sehen. Weitere Stationen sollen Jerusalem und Kairo sein.
Das Bären-Projekt geht auf eine Initiative des Unternehmers Klaus Herlitz und seiner Frau Eva zurück. Sie ließen 2002 die ersten Bären durch Künstler aus UN-Ländern gestalten.
www.buddy-bear.com