Buddy-Bären begeistern auch in Tokio

Die „United Buddy Bears" präsentierten sich im Rahmen des „Deutschlandjahres in Japan" vom 4. April bis B. Mai dieses Jahres in Tokio. Während der sechswöchigen Ausstellung in Roppongi Hills, einem der modernsten Stadtteile der japanischen Hauptstadt, zog der Kreis der „Buddy-Bären" rund drei Millionen Menschen an.

Zu den prominentesten Besuchern zählten Bundespräsident Horst Köhler mit seiner Ehefrau Eva Luise und der japanische Premierminister Junichirö Koizumi. Bundespräsident Köhler hatte am 4. April im Tokio National Museum zunächst das „Deutschlandjahr in Japan" eröffnet und kam anschließend mit dem japanischen Premierminister zur Ausstellungseröffnung nach Roppongi Hills.

Beide signierten den Buddy-Bär des Künstlers Frank Rödel, der stellvertretend für „Deutschland in Japan" steht. Bundespräsident Köhler würdigte in seiner Ansprache das völkerverbindende Projekt: „Die United Buddy Bears stehen unter dem Motto ,Wir müssen uns besser kennen lernen`. Und ich wünsche mir, dass auch Japan und Deutschland sich besser kennen lernen." Premierminister Koizumi beeindruckte vor allem die Symbolik der Bären, die „Hand in Hand stehen". „Das verdeutlicht, dass die internationale Gesellschaft vielfältige Kulturen und Traditionen hat. Es ist wichtig, sich gegenseitig zu respektieren", sagte der japanische Premierminister.

Nach Berlin, Kitzbühel, Hong Kong und Istanbul war Tokio die fünfte Station der Weltreise der Buddy-Bären. Offizielle Partner der Präsentation in Japan waren das Goethe-Institut und die Deutsche Botschaft, die Mori-Gruppe sowie die Hamburg Süd. Die Hamburg Süd gehört zu den Sponsoren dieser weltweit für Aufsehen sorgenden Aktion für Völkerverständigung und Toleranz (siehe NEWS 1/2005).