Sinsheimer Künstler Warin repräsentiert Frankreich
Sinsheim, Juni 2002. 125 Bärenskulpturen - die "United Buddy Bears" - stehen seit 20.06.2002 Unter den Linden am Pariser Platz und sind jetzt neue Nachbarn der Buddy Bären in Berlin. Genauer gesagt, auf dem Gelände der zukünftigen US-Botschaft formieren sich die bunt gestalteten Figuren zu einem "Kreis der Völkerverständigung und Toleranz", wie Klaus und Eva Herlitz, die Initiatoren, sagten. Wer den Kreis (Durchmesser 50 m) abschreitet, geht einmal um die Welt. Jeder Bär repräsentiert sein Land. "Wir sollten ebenso im Kreis stehen und uns bei der Hand nehmen", so Eva Herlitz.
Die Bären bleiben bis November am Pariser Platz für Besucher zugänglich, danach werden einige zu Gunsten Unicef versteigert, andere schmücken die Botschaften ihrer Länder in Berlin oder werden in die jeweiligen Länder gebracht.
Ein wenig Zeit sollte man schon mitbringen, wenn man den Kreis von 125 Bären komplett abschreiten und betrachten will. So wie Klaus Wowereit, der Regierende Bürgermeister von Berlin, bei seiner offiziellen Eröffnung der "United Buddy Bears". Er hielt eine Begrüßungsrede vor 500 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und aus Botschaften, die zum größten Teil die Bären gesponsert hatten sowie vor den anwesenden Künstlern und der Presse. "Jeder Bär hat seine eigene kulturelle Identität", sagte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit zur Eröffnung: "Die Figuren stünden so für die Weltoffenheit Berlins, aber auch für das Wappentier der Stadt".
Ein "Symbol für den kulturellen Reichtum unserer Welt" sieht Joschka Fischer im Bärenrund.
125 Bären, 125 Länder und 125 künstlerische Konzepte. Von A wie Ägypten bis Z wie Zentralafrikanische Republik repräsentiert sich die Kunst in vielfältiger, kultureller Art.
Das Projekt für Toleranz und Völkerverständigung wird in einem Katalog beschrieben. Titel: "Wir müssen uns besser kennenlernen", herausgegeben von der Buddy Bär Berlin GmbH (7,95 €). Weitere Informationen und Bilder unter www.united-buddy-bears.com
Der in Sinsheim ansässige und weithin bekannte internationale Künstler Armand Warin wurde von der Französischen Botschaft nominiert, für das Projekt "United Buddy Bears" in Berlin, als Repräsentant für die Republik Frankreich den Buddy Bär zu gestalten.
Warin, der im Auftrag der Commerzbank AG Deutschland bereits den Freiheits-Bär für die "Buddy Bär Berlin Show 2001" und den "Multi-Kulti-Bär" im Auftrag des Hotels Senator gestaltete (siehe www.buddy-baer.com), wurde 1944 in Lyon, Frankreich, geboren. Nach zahlreichen Aufenthalten im Ausland über mehrere Jahre hinweg wendet er sich seit 1985 in Sinsheim/Baden endgültig der Malerei zu. Seit dem Jahr 2001 ist er auch in Berlin kein "Unbekannter" mehr. Näheres auch im Internet unter
www.awarin.de