So übernahm Air Berlin beispielsweise die Kosten für den spanischen Bären, den Alfredo Fernández y Gonzáles aus Bilbao gestaltete. "Spuren" lautet der Titel seines Werkes. Er bemalte den Rohling mit Gesichtern älterer Menschen, in denen sich die Zeit spiegelt Freude, Besorgnisse, Ängste. Insgesamt 71 Bären wurden von Künstlern bemalt, die aus dem Ausland anreisten. Die übrigen Aufträge bekamen Maler aus Berlin und dem Umland. Auf Initiative des Hoteliers Michael Zehden stellte der Hotelverband Berlin-Brandenburg allen angereisten Künstlern kostenlos Hotelzimmer zur Verfügung.
Eine Riesenaktion also, aber eine, die sich gelohnt hat. Die Bärengruppe, die noch bis zum November auf dem Gelände der künftigen amerikanischen Botschaft neben dem Brandenburger Tor zu sehen ist, erwies sich schon nach wenigen Tagen als Touristenmagnet ersten Ranges. Zum Jahresende wird dieser Teil Buddy Bären in die Länder der Auftraggeber gehen. Die übrigen, darunter auch der von Air Berlin gesponserte, werden zu Gunsten von UNICEF versteigert. Die Liste der Interessenten ist bereits ellenlang. Weitere Infos im Internet unter: www.united-buddy-bears.com.