Welttournee beginnt in Hongkong
Bei Dreharbeiten in Berlin hat sich Film- und Kung-Fu-Star Jackie Chan in die sogenannten Buddy-Baeren verliebt. Als beruehmter Sohn Hongkongs schaffte er es, die Teddys aus Fieberglas nach Asien zu holen. Dort sollen Sie fuer Toleranz und Voelkerverstaendigung werben. Jeder Baer ist ein Unikat und repraesentiert einen Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen.
26.05.2004 [Archiv]
Bis Ende Juni sollen die von internationalen Kuenstlern bemalten Baeren im Victoria Park Einheimische und Touristen anziehen und fuer die Wohltaetigkeitsstiftung von Jackie Chan werben.
Hand in Hand
Eva Herlitz, Initiatorin der "United Buddy Bears" entwickelte den Plan, die Baeren Tatze an Tatze in einem Kreis aufzustellen und will so die Botschaft verbreiten, dass auch die Menschen Hand in Hand stehen sollten. Auch Filmstar Jackie Chan, der vor kurzem zum UNICEF-Sonderbotschafter ernannt worden war, ist von der Idee ueberzeugt. "Der Baer kann ja fuer Alles stehen", so Chan. "Vor allem Kinder sollten schon frueh lernen, dass wir als Menschen uns nicht gegenseitig bekaempfen, sondern uns gegenseitig beschuetzen sollten"
Bei der Eroeffnung der Baerennrunde griffen chinesische Sponsoren tief in die Tasche. Fuer ein gutes Dutzend, die noch mal extra fuer Hong Kong bemalt wurden, kam knapp eine halbe Million Euro fuer Kinderhilfswerke zusammen. Nach ihrem Gastspiel in Hongkong sollen die Baeren in Schanghai auftreten und in den naechsten Jahren unter anderem Tokio, Dubai und Athen besuchen. Am Ende der Welttournee sollen alle Baeren zu Gunsten von UNICEF und anderen Kinderhilfsorganisationen in der Welt versteigert werden.