Bärlin

Die bunten Buddy-Bären sind los - und sie vermehren sich rasant in der ganzen Stadt

In Berlin sind die Bären los. Klaus Herlitz, Initiator der «Buddy Bär Berlin Show», eröffnete gestern Vormittag auf dem Wittenbergplatz eine große Open-Air-Ausstellung mit lebensgroßen Bärenskulpturen aus Fiberglas. Sie sind bemalt mit witzigen Comics, phantasievollen Graffiti und Berlin-Symbolen - von professionellen Künstlern, Kindern und Prominenten. Etwa 100 Buddy-Bären wurden gestern auch auf dem Kurfürstendamm, dem Tauentzien und an vielen anderen Standorten aufgestellt. Von morgen an sind weitere 40 bunte Petze Unter den Linden und an der Friedrichstraße zu bewundern. Am kommenden Donnerstag schließlich werden am Neuen Kranzler Eck noch 25 Exponate an die Luft gesetzt. Dort sind dann ein bäriger Ballartist des Künstlers Salomé sowie das neue Maskottchen von Hertha BSC, ein Bär im Hertha-Trikot mit den Unterschriften der Mannschaft, zu sehen.

Bei der Eröffnung der Freiluftausstellung lobte Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD): «Das ist eine tolle Aktion, die die Lebensqualität in der City-West noch erhöhen wird, einem modernen Zentrum, in dem der Bär steppt.» Klaus Herlitz betonte, dass die bis zu 350 Exemplare spätestens in einem Jahr für karitative Zwecke versteigert werden sollen. Auch die Berliner Morgenpost ist mit fünf Bären an der Aktion beteiligt, wobei ein mit Kleeblättern verzierter «Glücksbär» von Fernsehmoderatorin Sabine Christiansen gestaltet wurde. Die Einnahmen sollen unter anderem dem von dieser Zeitung gegründeten Verein «Berliner helfen» zugute kommen.

Passanten zeigten sich begeistert von den freundlichen Brummis: «Das ist eine lustige Bereicherung für die Stadt», sagte eine Frau.

iz