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Grußbotschaft der Schauspielerin und Sonderbotschafterin der United Buddy Bears Dennenesch Zoudé

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Berlin- und liebe Bärenfreunde,

es ist mir eine Ehre und eine große Freude, heute gemeinsam mit Ihnen allen die Eröffnung dieser einzigartigen Ausstellung zu feiern. Fünf Kontinente haben die United Buddy Bears in den vergangenen Jahren als bunte Botschafter bereist, und sie wurden jedes Mal von hunderttausenden begeisterten Besuchern empfangen. Es hat mich zutiefst beeindruckt, wie es ihnen überall auf der Welt gelungen ist, Akzente zu setzen. Akzente, von denen eine ungeheure symbolische Kraft ausgeht. Denn hinter der Idee der Buddy Bears steht eine Vision, die alle Menschen auf der Welt verbindet: nämlich die Vision von einem friedlichen Zusammenleben, Hand in Hand.

144 United Buddy Bears, das entspricht 144 Nationen, die einander die Hände reichen – über alle kulturellen, politischen und religiösen Unterschiede hinweg. Ich glaube, diese schlichte Geste kann so viel bewirken … im Alltag ebenso wie in der Politik. Mich hat es immer fasziniert, dass alle Bären die gleiche Form haben und doch so unterschiedlich sind. Und weil sie in alphabetischer Reihenfolge aufgestellt sind, ergibt es sich, dass unter dem Buchstaben „I“ plötzlich Irak und Iran Hand in Hand stehen – direkt neben Israel! Man kann sich seine Nachbarn eben nicht immer aussuchen. Und hier sehe ich die Buddy Bears als unsere Komplizen. Sie gehen mit gutem Beispiel voran und zeigen uns, wie wir einen Schritt aufeinander zugehen und dass wir nur gemeinsam in Frieden leben können, wenn wir neugierig werden aufeinander. Wenn wir im Anderssein nicht Bedrohung sehen, sondern eine Bereicherung und eine Chance, voneinander zu lernen.

Im vergangenen Jahr gingen die United Buddy Bears nach Pjöngjang in Nordkorea – als erste öffentlich zugängliche Kunstausstellung aus dem Ausland. Jede Woche kamen hunderttausende Besucher: Für die Menschen in einem isolierten Land wie Nordkorea war jeder einzelne Bär wie ein kleines Stück von der großen weiten Welt.

Zugleich steht jeder Bär natürlich auch für Berlin, als Wappentier unserer Stadt. Und welche Stadt könnte die Vision dieser Ausstellung besser vermitteln als Berlin? Kontraste und Widersprüche sind hier miteinander vereint. So viel Hoffnung und so viel Vielfalt entstehen hier – in einer Stadt, in der die Menschen jahrzehntelang getrennt waren und sich über Mauern und Grenzen hinweg die Hand reichten.

Ich freue mich, die United Buddy Bears mit der heutigen Eröffnung wieder in Berlin begrüßen zu dürfen.

Dennenesch Zoudé

 
 

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