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Weltethos

Da das friedliche Zusammenleben der Völker, Nationen und Staaten dieser Erde immer wieder auch an Konflikten zwischen den Religionen scheitert, ist der WELTETHOS BÄR diesem Thema gewidmet.

Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen

Kein Frieden unter den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen

Kein Zusammenleben auf unserem Globus ohne ein globales Ethos, ein Weltethos

Dies sind die Thesen, die Prof. Hans Küng seinem „Projekt Weltethos“ voranstellt. Weltethos soll hier keinesfalls verstanden werden als die Schaffung einer neuen Religion, sondern als das Bemühen, die Gedanken herauszuarbeiten, die allen Weltreligionen gemeinsam sind, um so den Dialog zwischen den Religionen zu fördern, ohne den ein friedliches Zusammenleben nicht möglich ist.

„Aus eigener Erfahrung kenne ich all die dunklen Seiten der Religionen – der christlichen wie der anderen: Auch heute haben die Religionen in vielen Konfliktfällen weltweit oft einen verhängnisvollen Einfluß“ schreibt Prof. Hans Küng in seinem Geleitwort zur Broschüre

„WELTRELIGIONEN – WELTFRIEDEN – WELTETHOS“

aber er fährt fort: „Doch ich kenne auch die hellen Seiten der Religionen: Als Heilslehren und Heilswege können sie Sinn stiften, können sie Förderer des Friedens und der Versöhnung sein, können sie auch dem heutigen Menschen ethische Maßstäbe und persönliche Orientierung vermitteln.“

In unserer heutigen Gesellschaft macht sich zunehmend eine Orientierungslosigkeit breit, die größtenteils auf mangelnde diesbezügliche Erziehung der Jugend zurückzuführen ist.

Rücksichtslosigkeit, zunehmende Kriminalität und Gewaltbereitschaft sind die Folge.

In unserer heutigen pluralistischen Welt wird es immer schwieriger, in einer einzelnen Religion, Philosophie oder Ideologie eine allgemeingültige Formel als verbindlich für alle Menschen anzuerkennen. Das „Projekt Weltethos“ soll hier vermitteln, dass die Religionen der Welt nur dann einen Beitrag zum Frieden der Menschheit leisten können, wenn sie sich auf das jetzt schon Gemeinsame besinnen. 1993 wurde in Chicago beim „Parlament der Weltreligionen“ von 200 Delegierten aus allen Religionen und Kontinenten die „Erklärung zum Weltethos“ unterzeichnet. Die vier Grundweisungen dieser Erklärung gehen auf dem WELTETHOS BÄREN als Strahlen von der Kreisanordnung der sieben wichtigsten Weltreligionen aus. Allen voran wird jedoch die so genannte „goldene Regel“ gestellt, die als Originalzitat aus allen Weltreligionen auf dem Rücken des WELTETHOS BÄREN nachgelesen werden kann.

Hier sind die Originalzitate der "goldenen Regel", wie sie auf dem Rücken des "Weltethos-Bären" zu finden sind.

Sie sind der Broschüre

"WELTRELIGIONEN, WELTFRIEDEN, WELTETHOS"

entnommen (erhältlich bei www.weltethos.org).

HINDUISMUS

Man sollte sich gegenüber anderen nicht in einer Weise benehmen, die für einen selbst unangenehm ist; das ist das Wesen der Moral. Mahabharata XIII, 114,8

JANISMUS

Gleichgültig gegenüber weltlichen Dingen sollte der Mensch wandeln und alle Geschöpfe in der Welt behandeln, wie er selbst behandelt sein möchte.
Sutrakritanga I.11.33

CHINESISCHE RELIGION

Was du selbst nicht wünschst, das tue auch nicht anderen Menschen an.
Konfuzius Gespräche 15,23

BUDDHISMUS

Ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, soll es auch nicht für ihn sein; und ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, wie kann ich ihn einem anderen zumuten?

Samyutta Nikaya V, 353.35 – 354.2

JUDENTUM

Tue nicht anderen, was du nicht willst, dass sie dir tun.

Rabbi Hillel, Sabbat 31 a

CHRISTENTUM

Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso.

Mattäus 7,12; Lukas 6,31

ISLAM

Keiner von euch ist ein Gläubiger, solange er nicht seinem Bruder wünscht, was er sich selber wünscht.

40 Hadithe (Sprüche Muhammads) von an-Nawawi 13

Weitere Informationen zum Projekt Weltethos unter www.weltethos.org.
Anregungen zu Schulprojekten zum diesem Thema unter buddy-bear-help.org/berlin-message.

Da es die Kinder sind, denen wir dieses Gedankengut als Werkzeug für ein friedliches Zusammenleben mit auf den Weg geben müssen, wende ich mich hier mit einer besonderen Bitte an Lehrer und Erzieher, die beiden genannten Internetseiten für Anregungen für ihren Unterricht heranzuziehen. Vielen Dank!
 
Eva Herlitz

 
 

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