Korea (Süd-)

Künstler: Seo

* 1977 in Gwangju, Korea

1992 - 1996 Kwang-Ju secondary school of arts, Kwang-Ju

1996 - 2000 Examination at the Cho-sun university, Kwang-Ju

2001 - 2003 Hochschule der Künste, Berlin, Masterstudent by Prof. Georg Baselitz

2004 Gwangju Biennale (Korea)

2005 Prag Biennale, National Gallery Prag (Czech Republic)

Beijing Biennale (China)

Several exhibitions a.o.:

in Berlin, Porto, Milan, New York, Seoul, Madrid und Paris

Interpretation

Die Gestaltung des koreanischen Bären bezieht sich auf die in der Volkstradition entstandene Lehre der 5 Grundfarben, diese geht auf das 5. Jahrhundert – europäischer Zeitrechnung – zurück, in der auch der Name des Landes Korea (eigentlich Ko-gu-ryo) entstand. Damals erstreckte sich Korea auch auf weite Teile des heutigen China.

Die Lehre bezieht sich auf die Farben Gelb, Rot, Blau, Schwarz und Weiss. Sie sind bestimmten Begriffen und Grundwerten des Lebens zugeordnet.

Gelb (bzw. Gold) bezeichnet die Mitte, die Erde, das Zentrum des Lebens. Auf dieser Grundfläche sind die anderen Grundfarben in Form von Wolken appliziert.

Die Farbe Rot steht für den Süden, die Sonne, das Feuer, das Licht.

Blau ist das Symbol für den Osten und steht auch für den Frühling, den Baum und die Zeit.

Schwarz und Weiss kennzeichnen die 2 Jahreszeiten Herbst und Winter. Die Farbe des Winters (Schwarz) wird zudem mit dem Norden und dem Wasser in Verbindung gebracht.

Weiss wird dagegen dem Westen zugeordnet und mit dem Metall Eisen in Beziehung gesetzt.

Der Bär trägt gestreifte Schuhe, die mit Tierdarstellungen dekoriert sind, wie sie aktuell auch immer wieder in der koreanischen Malerei vorkommen. Mit diesem Teil hoffe ich, die kleinen Kinder ansprechen zu können, gleichzeitig möchte ich auf die reiche Tierwelt des von Bergen beherrschten Landes Korea hinweisen.

Seo

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