Künstler: Nasima Sheerzoi

Born 1948 in Kabul, Afghanistan

1969-75 Student at the University of Belgrade, Yugoslavia

Student of Fine Arts with a UN scholarship

pedagogy Degree as painter (Diploma) with "Distinction"

1977-79: Post-graduate studies of Fine Arts, University of Belgrade

Degree as Magister Painter (highest possible degree)

1979 Moved to Wesseling/Germany

Exhibitions in Yugoslavia, Germany and the United States

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Interpretation

Die große Buddha-Statuen von Bamian, die zusammen mit Hunderten von anderen kleineren Statuen im März 2001 durch das Taliban Regime mit Bomben zerstört wurden, waren und sind meines Erachtens nach immer noch „Wahrzeichen von Afghanistan". Und gleichzeitig ein Weltkulturerbe.

Die Buddha-Statuen waren in die Felsenwand gehauen. Sie standen in einer Nische, die sie vor Erosion etwa 1.500 Jahren lang geschützt haben. Der Bär ähnelt einem Steinrelief. Deshalb wollte ich im Vordergrund die größere Buddha-Statue von Bamian (53 Meter), die die größte Buddha Statue auf der ganzen Welt war, darstellen. Dies war jedoch nicht möglich, da sich der Bauch des Bären zu stark nach außen wölbte, sodass ich mich vor Ort dazu entschied, den Buddha auf den Rücken des Bären zu malen.

Als zweites Hauptmotiv habe ich die afghanische Mutter mit ihrem weinenden Kind gewählt, welche das Volk (besonders Kinder und Frauen) und ihr erlittenes Leid, das durch drei Jahrzehnte Krieg hervorgerufen wurden, symbolisieren sollen.

Die Grundfarbe des Bären entspricht der typischen trockenen Landschaftsfarben der afghanischen Steppen und Berglandschaft. Der obere Teil des Bären strahlt in dem selbem klaren, herrlichen blau, so wie er auch in Afghanistan zu finden wäre.

Nasima Sheerzoi