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30.07.2003 / Presse

Sir Peter Ustinov eröffnet Bären-Schau

Der britische Schauspieler Sir Peter Ustinov hat gestern als Unicef-Botschafter die zweite Open-Air-Ausstellung von Berliner "Buddy Bären" am Brandenburger Tor eröffnet. "Ich bin aus Genf gekommen, aber ich wäre auch hier, wenn ich in Timbuktu leben würde", sagte der 82-Jährige. Die Präsentation der farbenfrohen Skulpturen findet auf dem Gelände der künftigen US-Botschaft statt.

Wie schon im vergangenen Jahr stehen wieder mehr als 120 von Künstlern aus aller Welt bemalte bärige Symbole für Toleranz und Völkerverständigung im Kreis auf dem Platz. Bis November können die 123 Bären besichtigt werden, dann gehen sie auf Weltreise, bevor sie wieder nach Berlin zurückkehren und für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen versteigert werden. Im vergangenen Jahr kamen dabei mehr als 190 000 Euro zusammen, die in Hilfsprojekte der Unicef im südlichen Afrika investiert wurden.

Unicef-Botschafter Ustinov zeigte sich von der diesjährigen Ausstellung beeindruckt: Die Bären seien bunter und hätten mehr Charakter als die aus dem Jahr 2002. "Vielleicht liegt das auch daran, dass diesmal einige Diplomaten selbst zum Pinsel gegriffen haben", mutmaßte Ustinov. Und lobte: "Das könnte in der Zukunft für die Aktion ganz toll sein, wenn sich nicht nur Künstler aktiv engagieren, sondern auch die Diplomaten."

mut

 

 

 

 

 

 

Source:  Berliner Morgenpost Seite 2