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21.02.2007 / Presse

Iris Berben unterstützt Buddy-Bären-Ausstellung

Schauspielerin übernimmt Schirmherrschaft in Israel

Eva und Klaus Herlitz lassen die „United Buddy Bears" in Container verladen und nach Kairo und Israel verschiffen. Die Botschafter für Miteinander, Toleranz und weltweite Verständigung treten ihre Reise vom Hamburger Hafen aus an - und zeigen sich erstmals in einem arabischen Land: Ägypten.

Auf Einladung des Gouverneurs von Kairo, Abel Azim Wazir, wer|den die Buddy-Bären vom 11. April bis 19. Mai im Herzen der 16-Milhonen-Metropole auf der Insel Zamalek zu sehen sein.

Von dort geht die Ausstellung weiter nach Jerusalem. Die 138 Bären werden auf Lastwagen durch die Wüste Sinaii transportiert und vom 1. bis 28. August vor dem Rathaus in Jerusalem stehen.

Für diese Ausstellung hat Iris Berben die Schirmherrschaft übernommen. Die Schauspielerin und Israel-Freundin hat in Tel Aviv eine Wohnung und unterstützt viele Aktionen, die den Menschen das Land näherbringen und Freundschaften fördern sollen. „Das tolle an den Bären ist, dass sie aus Berlin kommen. Ich bin Neu-Berlinerin und freue mich, dass die Stadt mit der Ausstellung in Israel ein Zeichen setzt", sagt Iris Berben. „Wir haben eine moralische Verpflichtung aus unserer Geschichte heraus. Wir müssen Möglichkeiten suchen, den Menschen die Angst vor dem Fremden zu nehmen. Die Künstler, die die Bären bemalt haben, senden uns Botschaften. Sie malen ihre Wünsche, ihre Träume, ihre Visionen, ihre Fragen. Sie beziehen die Besucher in einen Dialog|mit ein. Wenn wir die Offenheit haben, zu reden und Fragen zu stellen, können wir viel erreichen."

Die fröhlichen Bären seien bestens geeignet, um wichtige Inhalte auf leichte Weise zu vermitteln. Sie selbst habe noch keinen Buddy-Bären gekauft. „Meine Berliner Wohnung hat noch nicht die Ausmaße, dass ich da so einen großen Bären einfach aufstellen könnte", sagt Berben. „Außerdem möchte ich das Ensemble nicht auseinander reißen. Ich finde es besonders schön, wie die Tierchen da in einem Kreis und Hand in Hand stehen."

Am Ende der Ausstellung werden die Bären wieder für Unicef versteigert. Seit dem Jahr 2002 erbrachten die Auktionen bereits 1,3 Millionen Euro für Kinderhilfsprojekte.

Franziska v. Mutius

 

Lähde:  Die Welt