United Buddy Bears in Nordkorea
Am 14. Oktober 2008 wurde die Ausstellung der „United Buddy Bears“ im Stadtzentrum von Pjöngjang – am Fuße des Moran-Hügels in der Nähe der Tong Il-U-Bahn-Station – feierlich eröffnet.
Lesen Sie hier die Eröffnungsrede des Deutschen Botschafters Dr. Thomas Schäfer (nur in englisch).
Fotos der Eröffnung in Pjöngjang, 14. Oktober 2008
Auf diesem Platz – in der Nähe der Kim-Il-Sung-Statue, des Freilichttheaters, des Chilsong-Tores und des Befreiungsdenkmals – wurden 18 Bären ausgestellt. Diese vertreten jeweils ein Land, welches eine diplomatische Vertretung in Pjöngjang unterhält.
Die ausgestellten United Buddy Bears repräsentieren neben der Demokratischen Volksrepublik Korea und Deutschland: Ägypten, China, Großbritannien, Indien, Indonesien, Iran, Kambodscha, Kuba, die Mongolei, Nigeria, Pakistan, Palästina, Polen, Russland, Schweden und Vietnam.
Die Ausstellung war für jedermann frei zugänglich.
Unterstützung:
Die Ausstellung in Pjöngjang verdanken wir der Initiative der Deutschen Botschaft in Pjöngjang, der Unterstützung des Auswärtigen Amtes sowie unseren Logistikpartnern DB Schenker und Hamburg Süd, die bislang alle Projekte der „United Buddy Bears“ in Übersee begleitet haben.
Aufbau in Pjöngjang
Die besondere Bedeutung des Bären in Korea:
In Korea hat der Bär eine besondere Symbolkraft als Urmutter des Schöpfungsmythos.
Im Tangun-Mythos wird erzählt, dass vor einigen tausend Jahren, als Hwanung - ein Sohn des Himmels - das Volk regierte, nebeneinander eine Bärin und ein Tiger lebten, die gerne Menschen werden wollten. Sie flehten Hwanung an, ihren Wunsch zu erfüllen. Er war gerührt von der Bitte und versprach, sie in Menschen zu verwandeln, sofern sie 100 Tage in einer Höhle leben und als Nahrung nichts anderes als Knoblauch und Beifuss zu sich nehmen. Den Tiger verließ jedoch bald die Geduld in der dunklen Höhle. Er konnte nicht jagen, und so gab er auf. Die Bärin aber bestand die Prüfung, sie wurde in eine Frau verwandelt. Sie bat Hwanung, ihr einen Ehemann zu suchen, gefiel diesem jedoch so gut, dass er sie heiratete. Das Paar bekam einen Sohn namens Tangun. Dieser ging auf Wanderschaft und fand ein Land mit reinem, klarem Wasser und wunder-schönen Bergen. Der bunte Strauß an Jahreszeiten erschien ihm ideal, so dass er sich dort niederließ. 2333 Jahre vor Christus gründete er das Reich Kojoson, den ersten Staat Koreas.





































