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United Buddy Bears in Nordkorea

Aufbau in Pjöngjang

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Am 14. Oktober 2008 wurde die Ausstellung der „United Buddy Bears“ im Stadtzentrum von Pjöngjang – am Fuße des Moran-Hügels in der Nähe der Tong Il-U-Bahn-Station – feierlich eröffnet.

Diese Ausstellung im Herbst 2008 war die erste Kunst-Ausstellung, die aus dem Ausland kam und zugleich die erste, die in Nord-Korea für jedermann frei zugänglich war. Das Institut für Auslandsbeziehungen schrieb hierzu am 20. Oktober 2008 (ifa Kulturaustausch): "Die Ausstellung in Pjöngjang verändert sicher nicht die Welt, aber es verändert die Welt in Nordkorea sehr stark".

Lesen Sie hier die Eröffnungsrede des Deutschen Botschafters Dr. Thomas Schäfer (nur in englisch).

Fotos der Eröffnung in Pjöngjang, 14. Oktober 2008

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Auf diesem Platz – in der Nähe der Kim-Il-Sung-Statue, des Freilichttheaters, des Chilsong-Tores und des Befreiungsdenkmals –  wurden 18 Bären ausgestellt. Diese vertreten jeweils ein Land, welches eine diplomatische Vertretung in Pjöngjang unterhält.

Die ausgestellten United Buddy Bears repräsentierten neben der Demokratischen Volksrepublik Korea und DeutschlandÄgypten, China, Großbritannien, Indien, Indonesien, Iran, Kambodscha, Kuba, die Mongolei, Nigeria, Pakistan, Palästina, Polen, Russland, Schweden und Vietnam.

Die Ausstellung war für jedermann frei zugänglich.

Unterstützung:

Die Ausstellung in Pjöngjang verdanken wir der Initiative der Deutschen Botschaft in Pjöngjang, der Unterstützung des Auswärtigen Amtes sowie unseren Logistikpartnern DB Schenker und Hamburg Süd, die bislang alle Projekte der „United Buddy Bears“ in Übersee begleitet haben. 

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Alltag in Pjöngjang

An dieser Stelle möchten wir zunächst noch einmal das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa Kulturaustausch) - siehe oben - zitieren: 

"Wir wollen, dass wir die Freiheit des Geistes bei jedem einzelnen Menschen fördern. Dabei sollten wir niemanden indoktrinieren, aber doch dazu beitragen, dass er oder sie sich öffnet. Nehmen wir zum Beispiel das Projekt der Buddy-Bären in Pjöngjang. Nordkorea hat zugesagt [...] Bärenskulpturen auszustellen. Das verändert sicher nicht die Welt, aber es verändert die Welt in Nordkorea sehr stark. Wie die Menschen diese Öffnung aufnehmen und umsetzen, liegt bei ihnen selbst, aber wir sollten Impulse geben. Dabei geht es auch um Werte." 

Was hat die Ausstellung der United Buddy Bears bewirkt? Vielleicht hat sie einen kleinen Baustein zum Mosaik, der Freiheit bedeutet, beigetragen. Aber eines ist ganz sicher erreicht worden: Der Bevölkerung von Pjöngjang in ihrem tristen Alltag etwas zu bieten, woran sie Freude hatten und woran sie sich noch lange erinnern werden.  

Die nachfolgende Fotostrecke zeigt das Alltagsleben in Pjöngjang. 1-3: Der nahezu zusammengebrochene Nahverkehr; 4-8: Fast autofreie Straßen, dafür viele Fußgänger auf den Bürgersteigen; 9: Zeitungslesender Mann; 10: Einkaufsecke; 11-13: "Ein neu entstehender Boulevard".

Alltag in Pjöngjang

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Die besondere Bedeutung des Bären in Korea:

In Korea hat der Bär eine besondere Symbolkraft als Urmutter des Schöpfungsmythos.

Im Tangun-Mythos wird erzählt, dass vor einigen tausend Jahren, als Hwanung - ein Sohn des Himmels - das Volk regierte, nebeneinander eine Bärin und ein Tiger lebten, die gerne Menschen werden wollten. Sie flehten Hwanung an, ihren Wunsch zu erfüllen. Er war gerührt von der Bitte und versprach, sie in Menschen zu verwandeln, sofern sie 100 Tage in einer Höhle leben und als Nahrung nichts anderes als Knoblauch und Beifuss zu sich nehmen. Den Tiger verließ jedoch bald die Geduld in der dunklen Höhle. Er konnte nicht jagen, und so gab er auf. Die Bärin aber bestand die Prüfung, sie wurde in eine Frau verwandelt. Sie bat Hwanung, ihr einen Ehemann zu suchen, gefiel diesem jedoch so gut, dass er sie heiratete. Das Paar bekam einen Sohn namens Tangun. Dieser ging auf Wanderschaft und fand ein Land mit reinem, klarem Wasser und wunder-schönen Bergen. Der bunte Strauß an Jahreszeiten erschien ihm ideal, so dass er sich dort niederließ. 2333 Jahre vor Christus gründete er das Reich Kojoson, den ersten Staat Koreas.

 
 

© 2017 Buddy Bär Berlin GmbH
Eine Initiative von Dr. Klaus Herlitz und Eva Herlitz

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