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Kismet

Am Mittwoch, den 18. Februar 2004 wurde in der Justizvollzugsanstalt Moabit der Buddy Bär "Kismet" feierlich enthüllt.

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Der Buddy Bär wurde von Inhaftierten unter Anleitung der Künstlerin Gabriela Oehring gestaltet. An dem Projekt beteiligten sich bis zu acht Inhaftierte unterschiedlicher Nationalität, die ihr Werk "Kismet" tauften. Kismet, als selbstverschuldetes Schicksal. Neben der künstlerischen Gestaltung zeichnet diesen Bären vor allem der konzeptionelle Prozess aus.


Wohin mit so konträren Gefühlen wie Enge, Angst, Wut, Depression, der Verantwortung für die eigene Straffälligkeit und andererseits mit den während der Inhaftierung wachsenden Bedürfnissen und Sehnsüchten nach Freiheit, Liebe, Freundschaft, Familie und Natur?


So trägt die Bemalung des Bären auf der Vorderseite den Schriftzug "Freiheit" und Motive der damit verbundenen Sehnsüchte. Die Rückseite zeigt den Schriftzug "lebenslang" mit dem Blick von außen in eine Zelle. Mauern und Gitter bestimmen die Rückansicht mit dem Motiv der Haftanstalt im Genick.
Vorder- und Rückseite des Bären sind sichtbar durch Nähte verbunden, einem Symbol der Hoffnung, die in die Zukunft weisende Vision von Freiheit.
Ein Minimum an Verbindung zu den Menschen "draußen" muss bestehen bleiben. Der Buddy Bär Kismet wurde deshalb sichtbar für die Öffentlichkeit im Eingangsbereich der Personalpforte, Alt-Moabit 12 A installiert. (Fotos: Doris Rieck)

 
 

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Eine Initiative von Dr. Klaus Herlitz und Eva Herlitz

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